Die SPD Lichtenberg kritisiert die für nächstes Jahr durch Vattenfall geplante Erhöhung der Strompreise für Berliner Privatkunden um 5,9 %. Eine solche Kostensteigerung kann den Menschen in Zeiten stagnierender oder sinkender Einkommen nicht zugemutet werden.
Auch die geplante Erhöhung der Preise für Gewerbekunden um 8,9% wird kritisiert. In energieintensiven Branchen stellt Strom ein deutlicher Kostenfaktor. Die Preiserhöhung von Vattenfall hat aber auch negative Auswirkungen auf Kleingewerbe und mittelständische Unternehmen, die ohnehin schon massiv unter der Wirtschaftskrise leiden. Dadurch werden weitere Arbeitsplätze gefährdet. Die Preiserhöhung mit den gestiegenen Ausgaben für erneuerbare Energien zu begründen, ist nicht akzeptabel. Zwar sind die Kosten für die Einspeisung erneuerbarer Energien nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in die Stromnetze tatsächlich gestiegen, aber bei weitem nicht in der Größenordnung der geplanten Preiserhöhung. Auch die angekündigten Preiserhöhungen anderer Versorger sind nicht hinnehmbar. Die SPD schließt sich der von zahlreichen Verbraucherverbänden geäußerten Kritik an und empfiehlt den Kunden, einen Wechsel des Stromanbieters zu prüfen.