Europa wirkt auch in Lichtenberg
Im Seniorenheim in der Judith-Auer-Straße stellte die Berliner Europaabgeordnete die Patientenrichtlinie vor, an welcher sie maßgeblich im Europäischen Parlament in den letzten Monaten mitgearbeitet hat. Patienten können sich nun europaweit einen Arzt aussuchen und mitunter wesentliche kostengünstigere medizinische Behandlungen in anderen europäischen Ländern in Anspruch nehmen. Sie können dabei dieselben Zuschüsse für medizinische Behandlungen von der Krankenkasse erhalten wie im Heimatland. Das Thema Pflege interessierte die Seniorinnen und Senioren ebenfalls. Gemeinsam mit Andreas Geisel, dem Direktkandidaten der SPD im Bundestagswahlkreis Berlin-Lichtenberg, beantwortete die Europaabgeordnete die Fragen des Publikums.
Die nächste Station des Bezirkstages bildete ein Besuch der Kiezspinne, ein durch das Programm URBAN II gefördertes Stadtteilzentrum. Der Vorsitzende des Trägervereins, Manfred Becker, führte durch das Gebäude. Dagmar Roth-Behrendt zeigte sich erfreut über den sinnvollen Einsatz europäischer Mittel im Bezirk. Die Kiezspinne bietet jungen und alten Lichtenbergern vielfältige Freizeit- und Bildungsangebote, die von den Bürgern rege genutzt werden.
Am Abend informierte sich Dagmar Roth-Behrendt gemeinsam mit vielen Lichtenbergerinnen und Lichtenbergern über den Stand der Umbauarbeiten im Theater Karlshorst. Hier soll in einigen Monaten das Kulturhaus Karlshorst mit seinen Angeboten einziehen.
Gemeinsam mit Andreas Geisel, Direktkandidat der SPD im Bundestagswahlkreis Berlin-Lichtenberg, beantwortete Dagmar Roth-Behrendt auf einer Diskussionsveranstaltung im Portland-Cement-Haus die Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Sie äußerte die Hoffnung, dass der Vertrag von Lissabon doch noch in Kraft treten könne. Nur mit dieser Vertragsgrundlage wird die Europäische Union noch handlungsfähig und in der Lage sein, weitere Länder als EU-Mitglied aufzunehmen.
Im Anschluss führte Dagmar Roth-Behrendt bei gegrilltem Fleisch und Würstchen weitere Gespräche mit interessierten Lichtenbergerinnen und Lichtenberger.









