Geschichtsaufarbeitung nach Art der Linken – Veranstaltung mit Prof. Fink, alias IM Heiner
Die Lichtenberger SPD protestiert gegen eine Veranstaltung, die am 22.3.2009 von der Lichtenberger Linken durchgeführt wurde.
Die Veranstaltungsüberschrift „Über die kirchliche Friedensbewegung in der DDR“ ließ noch hoffen, dass es um ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle im DDR-Regime gehen könnte. Aber wer sich dazu ausgerechnet Prof. Heinrich Fink einlädt, der jahrelang als IM Heiner für die Staatssicherheit der DDR gespitzelt hat, will abermals Geschichtsklitterung betreiben.
Andreas Geisel, Kreisvorsitzender und Bundestagskandidat der Lichtenberger SPD:
„Die Lichtenberger Linke lässt uns immer wieder fassungslos zurück. Geschichtsaufarbeitung betreibt sie offenbar gezielt mit Ex-Stasi-Mitarbeitern, denen sie immer wieder ein Podium bereitet. Nach der im September 2008 geplanten und nur unter großen öffentlichem Druck letztlich abgesagten Signierstunde mit Stasi-General Werner Großmann, befragt sie nun einen langjährigen Stasispitzel, wie es Prof. Fink nachgewiesenermaßen war, über die kirchliche Opposition in der DDR. Mir ist aus den letzten Jahren keine Veranstaltung der Lichtenberger Linken bekannt, bei der etwa die Opfer der DDR-Diktatur eingeladen wurden.
Die Lichtenberger Linke und ihre Bezirksvorsitzende Gesine Lötzsch müssen sich abermals fragen lassen, wessen Interessen sie eigentlich vertreten, die der Mehrheit der Lichtenberger Bürgerinnen und Bürger jedenfalls nicht. Die kirchliche Opposition in der DDR durch einen Ex-Stasi-Spitzel beurteilen zu lassen, ist ein Schlag ins Gesicht aller Opfer der DDR–Diktatur und ein Versuch, den Mut der Frauen und Männer, die sich gegen diese Diktatur gestellt haben, zu desavouieren. Das wird aber nicht gelingen und der abermalige Versuch der Linken, Geschichte zu klittern ist so durchsichtig wie zum Scheitern verurteilt. Er ist allerdings geeignet, immer noch bestehende Vorurteile gegenüber dem Bezirk zu verfestigen und schadet deshalb den Bürgerinnen und Bürgern Lichtenbergs.“
Text
Gerrit Deutschmann





