29.10.2010 | Allgemein

Karlshorster Hochspannungsleitung wird abgebaut

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Der Bezirk Lichtenberg hat gegenüber der Vattenfall Europe Distribution GmbH eine weitere Forderung im Zusammenhang mit dem Neubau eines Kraftwerks in Rummelsburg durchgesetzt. Vattenfall baut jetzt in Karlshorst-West die erste der drei dortigen Hochspannungs-Freileitungen mit 13 jeweils 34 Meter hohen Strommasten auf einer Länge von 2,5 km zurück.

Am Montag, 01. November 2010, 11:00 Uhr, vor dem Umspannwerk Trautenauer Straße 14-16, 10318 Berlin-Karlshorst werden Lichtenbergs Baustadtrat Andreas Geisel (SPD) und Dr. Andreas Cerbe, Vorstand der Vattenfall Europe Distribution GmbH, das erste Seil vom Strommast am Umspannwerk Trautenauer Straße einziehen. Zu diesem Presse- und Fototermin sind Sie herzlich eingeladen.

Dazu sagt Geisel: „Das ist eine sichtbare Verbesserung im Süden Lichtenbergs, aber nur ein erster Schritt. In absehbarer Zeit müssen dort auch die beiden anderen Hochspannungsleitungen verlegt werden, damit in Karlshorst beiderseits des Blockdammweges ein neues, lebendiges Wohngebiet entstehen kann.“

Parallel zu den Planungen für den Kraftwerksstandort führt Geisel seit längerer Zeit Verhandlungen mit Vattenfall über die Verlagerung dieser Hochspannungs-Freileitungen südlich des Blockdammwegs. Lichtenberg möchte dort in Fortsetzung des Wohngebiets „Prinzenviertel“ mehrere Hundert neue Häuser und Wohnungen sowie in Verlängerung des Seeparks einen öffentlichen Grünzug entwickeln. Das wird derzeit noch durch eine 220-kV-Freileitung und zwei 110-kV-Freileitungen behindert, von denen die erste jetzt verschwindet.

Dr. Andreas Cerbe, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Distribution GmbH, und Andreas Geisel, Baustadtrat Berlin Lichtenberg. Foto: Andreas Teich

Dr. Andreas Cerbe, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Distribution GmbH, und Andreas Geisel, Baustadtrat Berlin Lichtenberg. Foto: Andreas Teich

Zur Durchsetzung dieser Forderung hatte sich Geisel persönlich an Tuomo Hatakka, den Vorstandsvorsitzenden der Vattenfall Europe AG gewandt. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) unterstützte in einem Gespräch mit Hatakka diese Forderung Lichtenbergs, die nun Wirkung zeigt.

Fotos: Andreas Teich

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