Kreis Lichtenberg

SPD Lichtenberg wählt Kreisvorstand

Am 12. März 2016 haben die Delegierten der Kreisdelegiertenversammlung der SPD einen neuen Kreisvorstand gewählt. Mit großer Mehrheit wurde Kreisvorsitzender Ole Kreins in seinem Amt bestätigt. Das Mitglied des Abgeordnetenhauses steht den Lichtenberger Sozialdemokraten seit 2012 vor.

Dabei stehen ihm als stellvertretenden Kreisvorsitzenden die beiden wiedergewählten Teodora Gionova-Busch und Karin Halsch, als auch der neu hinzu kommende Stefan Unger zu Seite. Als Kreiskassiererin wurde Kathrin Söhnel im Amt bestätigt, neuer Schriftführer ist Joachim Hasch.

„ Zusammen werden wir die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen und unsere Bürgermeisterin Birgit Monteiro entschlossen dabei unterstützen, das Profil Lichtenbergs als weltoffener, toleranter, und familienfreundlicher Bezirk weiterzuentwickeln“ erklärt Ole Kreins.

Verabschiedet wurde das neue Kommunalwahlprogramm „Ein Lichtenberg für alle“. Dies ist ein wichtiger Schritt, um den Lichtenberger Bürgerinnen und Bürgern die Positionen der SPD- Lichtenberg für die nächsten Jahre darstellen zu können. Unsere Schwerpunkte legen wir auf bezahlbares Wohnen und attraktive Kieze. Auch soll die Integration und Unterbringung von durch Krieg und Vertreibung in unseren Bezirk gekommenen Flüchtlingenim Bezirk weiter erfolgreich fortgesetzt werden.
Lichtenberg soll der Kinder- und Familienfreundliche Bezirk bleiben. Dazu gehören auch weiterhin die bedarfsgerechte Errichtung von Kitas, sowie der Ausbau und die Modernisierung von Schulen, Bibliotheken und Sportanlagen.
Dabei werden wir den demographischen Wandel nicht außer Acht lassen: Die wohnortnahe Versorgung mit medizinischen Einrichtungen und Einzelhandel sind für uns ein wichtiger Bestandteil der Zukunftsgestaltung Lichtenbergs.
Für uns ist ein Lichtenberg wichtig, das mit Fahrradwegen und öffentlichem Nahverkehr den ökologischen Ansprüchen an moderne Mobilität gerecht wird, sowie auch ökologisch verträglichen Tourismus, Kleingartenanlagen und die Denkmal- und Kulturpflege beinhaltet.

Kreisbüro der SPD Lichtenberg behindertenfreundlich

Freude über die neue Rampe bei Nutzern und Sozialdemokrat*innen.

Freude über die neue Rampe bei Nutzern und Sozialdemokrat*innen.

Am SPD-Kreisbüro Lichtenberg ist am Montag (19. Mai) im Rahmen der Kampagne „Tausend und eine Rampe für Deutschland“ des Vereins Sozialhelden e.V. ein neuer, behindertenfreundlicher Zugang eingeweiht worden. Künftig steht Besucherinnen und Besuchern eine mobile Rampe zur Verfügung. Bereit gestellt wurde sie vom Verein „Sozialhelden“ e.V., der das Projekt „Tausendundeine Rampe“ ins Leben rief und mit der Rahme sogleich weitere Unterstützer sucht. „Wir sammeln Spenden, um davon den Kauf der Rampen zu finanzieren“, sagte Andi Weiland vom Verein. Bislang kam Geld für 250 Rampen zusammen. 220 davon haben inzwischen ihren Bestimmungsort im gesamten Bundesgebiet. Weiterlesen

Positive Entwicklung im Kulturhaus Karlshorst

SPD Logo FraktionWie weiter mit dem mit dem Kulturhaus Karlshorst?
Darüber hat die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg mit interessierten Bürgern am 29. April auf einer öffentlichen Fraktionssitzung im Kulturhaus an der Treskowallee diskutiert. Die Diskussion machte deutlich, dass das Kulturhaus Lichtenberg auf dem besten Weg ist, sich zu einer hochwertigen kulturellen Einrichtung zu entwickeln.

Als kompetente Gesprächspartner standen die Lichtenberger Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Frau Kerstin Beurich, der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Kultur des Bürgervereins Karlshorst, Dr. Klaus Borde, der Vorsitzende des Kulturausschusses der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung, Herr Manfred Becker und der Künstler Herr Christian Awe Rede und Antwort in der bis auf den letzten Platz gefüllten Galerie. Nach kurzen Statements der Podiumsgäste, in denen noch einmal Resümee über die Entstehungsgeschichte des Hauses und den Beginn nach der Eröffnung am 4. Mai 2012 gezogen wurde, ging es in der Diskussion vor allem um die Weiterentwicklung dieser für den Bezirk und Berlin einmaligen Stätte.

Hierzu erklärt Erik Gührs, Vorsitzender der SPD-Fraktion: Weiterlesen

Für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität – Ausstellung zu 150 Jahre deutsche Sozialdemokratie im Rathaus Lichtenberg

Logo der Veranstaltungsreihe "150 Jahre SPD"Am 8. April 2013 um 17 Uhr eröffnet der Bezirksbürgermeister Andreas Geisel und die Kulturstadträtin Kerstin Beurich die Ausstellung „150 Jahre deutsche Sozialdemokratie – Für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ im Rathaus Lichtenberg. Erwartet werden die SPD-Generalsekretärin, Andrea Nahles und der Berliner SPD-Landesvorsitzende, Jan Stöß sowie zahlreiche Kommunalpolitiker/-innen und Mitglieder des Abgeordnetenhauses.

Die Wanderausstellung der „Friedrich-Ebert-Stiftung“ stellt auf 20 Tafeln die Geschichte der SPD von ihren Anfängen bis heute dar. Vom 8. April bis zum 26. April 2013 ist sie auf Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg im Ratssaal zu besichtigen. Weiterlesen

Spuren in Lichtenberg

TraditionsfahneDie SPD Lichtenberg hat auf dem vergangenem Jahresempfang erstmals die von ihr herausgegebene Festschrift Spuren / 150 Jahre SPD – in Lichtenberg vorgestellt. Die beiden Autoren Horst Uebelgünn und Christian Kind haben hierfür in mühevoller Kleinarbeit die Geschichte der Lichtenberger SPD von den ersten Anfängen bis in die Gegenwart nachgezeichnet und dabei auch das gesamtdeutsche Umfeld berücksichtigt.

Bei der Lektüre erfährt man nicht nur die wechselvolle Geschichte eines einzelnen Berliner Kreisverbandes, sondern auch die Geschichte Lichtenbergs aus einem besonderen Blickwinkel. Für historisch Interessierte und bekennende Lichtenbergerinnen und Lichtenberger daher ein Muss! Die Festschrift hat 100 Seiten, 76 Abbildungen, rund 290 Personen im Register und rund 90 Quellen. Sie kann über das Kreisbüro der SPD Lichtenberg für 8 Euro bezogen werden.

Hier eine kleine Inhaltsübersicht aus der Feder der Autoren: Weiterlesen

SPD Lichtenberg nominiert Sylvia-Yvonne Kaufmann für das Europäische Parlament

Foto: sozialisten.deAuf der vergangenen Kreisdelegiertenkonferenz nominierte die Lichtenberger SPD die Berlinerin Sylvia-Yvonne Kaufmann als Kandidatin für das Europäische Parlament für die im nächsten Jahr stattfindenden Wahlen.

Sylvia-Yvonne Kaufmann war bereits als Mitglied der Linkspartei von 1999 bis 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments und von 2004 bis 2007 sogar dessen Vizepräsidentin. Sie ist eine profunde Kennerin des Parlaments und leidenschaftliche Europäerin. Dies war auch der Grund, warum sie 2009 zur SPD wechselte, da der Anti-Europakurs der Linkspartei für sie nicht mehr vertretbar war. Hier zeigt sich, dass Sylvia-Yvonne Kaufmann ein Charakterkopf ist, der deutlich seine Meinung sagt und notfalls auch vor persönlichen Konsequenzen nicht zurückschreckt.

„Mit Sylvia-Yvonne Kaufmann haben wir eine der profiliertesten Europapolitikerinnen Deutschlands ins Rennen um die Parlamentsplätze geschickt. Sie hat in der Vergangenheit bewiesen, dass sie im Europäischen Parlament kein Hinterbänkler sein wird und Berlin wirkungsvoll vertreten kann.“ sagte der Kreisvorsitzende Ole Kreins nach der Nominierung.

120 Jahre SPD Friedrichsfelde

 Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität im Zeichen der Zeit

 

Im Jahre 1892, vor 120 Jahren, wurde in der damaligen Gemeinde Friedrichsfelde – getarnt als Arbeiterbildungsverein – eine lokale Zelle der SPD gegründet. Dies geschah mit gebotener Vorsicht knapp 2 Jahre nach Auslaufen der sog. Sozialistengesetze, die in Deutschland sämtliche sozialdemokratischen Aktivitäten verboten hatten. Mit einer Festveranstaltung im Museum Lichtenberg beging die heutige SPD Friedrichsfelde am 29. November dieses historische Datum.

Im Festvortrag erinnerte der nach dem Mauerfall erste frei gewählte Bezirksbürgermeister Lichtenbergs Christian Kind an die bekannten Aktiven der letzten 120 Jahre, Streiterinnen und Kämpfer für ein demokratisches Deutschland, für Freiheit, soziale Gerechtigkeit und Solidarität in Kaiserreich, den Jahren der Weimarer Republik und über zwei Diktaturen hinweg. Das diese Ideale das Potential des sozialdemokratischen Erbes und damit auch heute noch die wichtigsten Schlüssel zu einem gesunden und lebensfördernden Gemeinwesen sind, daran erinnerten der Lichtenberger Bezirksbürgermeister Andreas Geisel und der Vorsitzende der Lichtenberger SPD Ole Kreins in ihren Redebeiträgen. Als ein Zeichen praktischer Solidarität wurden im Rahmen der Veranstaltung Spenden für die Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in der Rhinstraße gesammelt.

„Bündnis für Wohnen“ gestartet

Am heutigen Tag stellte der Lichtenberger Bürgermeister Andreas Geisel im Beisein des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt Michael Müller und des Lichtenberger Bezirksstadtrates für Stadtentwicklung Wilfried Nünthel (CDU) das „Bündnis für Wohnen“ in Berlin-Lichtenberg vor. Während sich das bereits in der vergangenen Woche von Senator Michael Müller vorgestellte Bündnis für bezahlbare Mieten vor allem auf Bestandswohnungen konzentriert, steht im Lichtenberger Bündnis für Wohnen der Wohnungsneubau im Fokus.

Im Koalitionsvertrag von SPD und CDU ist vereinbart, dass der Wohnungsbau in Berlin bis 2016 deutlich angekurbelt wird, 30.000 neue Wohnungen sollen entstehen. Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften und die Wohnungsgenossenschaften in Berlin spielen bei der Umsetzung dieses Vorhabens eine zentrale Rolle, aber auch zahlreiche private Investitionen. Allein im Bezirk Lichtenberg werden schon 2012 und 2013 jeweils fast 1.000 neue Wohnungen entstehen.

Senator Michael Müller: „Bei steigenden Einwohnerzahlen muss es auch Wohnungsneubau geben, um steigenden Mieten wirkungsvoll zu begegnen. Ein Bündnis vieler Akteure wie in Lichtenberg, dass die Entstehung von Neubauprojekten fördert, hilft dabei. Ich würde mir wünschen, dass auch in anderen Bezirken solche Bündnisse ins Leben gerufen werden, denn jede zusätzliche Neubauwohnung entlastet den Wohnungsbestand.“

Bürgermeister Andreas Geisel: „Lichtenberg ist kinder- und familienfreundlicher geworden. Deshalb ziehen Familien zu uns und die Kinderzahlen steigen deutlich an. Das ist eine sehr positive Entwicklung. Sie bedingt aber auch, dass wir für die erforderliche Infrastruktur sorgen, also neue Kita- und Schulplätze und Wohnraum anbieten müssen, und das möglichst schnell. Diese Wohnungen sollen dann aber auch für normale Familien bezahlbar sein. Da schon die reinen Baukosten für Neubauwohnungen die derzeitigen Durchschnittsmieten übersteigen, müssen wir mit den Bauherren zu Vereinbarungen kommen, die einerseits schnelles Bauen und andererseits weiterhin bezahlbare Mieten ermöglichen. In dem „Bündnis für Wohnen“ bekräftigen die Bauherren und das Bezirksamt ihren gemeinsamen festen Willen, auf kooperativem Wege attraktives und bezahlbares Wohnen aktiv zu gestalten. Dieses Thema wird in Lichtenberg modellhaft für Berlin diskutiert.“

In Lichtenberg werden u. a. folgende Wohnungsbauprojekte in 2012/13 umgesetzt: Weiterlesen

Was wir wollen – Teil 3

Wir setzen uns ein für ein tolerantes und weltoffenes Lichtenberg, das die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen möglich macht. Wir kennen die Herausforderungen im Bezirk im Bereich der Senioren- und Gesundheitspolitik und werden in den nächsten Jahren alles tun, um ihnen gerecht zu werden. Wir fordern

  • die Erarbeitung eines ressortübergreifendes Konzepts für die Seniorenarbeit, das interessierte Senioren einbezieht und Eigeninitiative fördert
  • den Erhalt der derzeit bestehenden Seniorenbegegnungsstätten
  • die Einrichtung des zweiten Pflegestützpunkts für den Bezirk Lichtenberg in Hohenschönhausen
  • eine bessere Versorgung Lichtenbergs mit Fachärzten – in allen Ortsteilen. Wir wollen, dass die Neuzulassung von Fachärzten durch die Kassenärztliche Vereinigung wieder an die Bezirksgrenzen Berlins gekoppelt wird, um die Ausgewogenheit der Verteilung wiederherzustellen. Der Erhalt des Ärztezentrums am Prerower Platz, für den wir uns eingesetzt haben, ist ein erster Erfolg.
  • die Standortsicherung von vorhandenen Arztpraxen durch die Anwerbung von jungen Ärzten und den Erhalt der bestehenden wohnortnahen Gesundheitszentren
  • mehr Kinderazrtpraxen: die steigende Zahl von Kindern in unserem Bezirk darf nicht zu längeren Wartezeiten für die kranken Kinder führen.

Diese Forderungen und viele andere Vorschläge finden Sie in unserem Kommunalwahlprogramm. Wir sagen, was wir wollen und werden auch in den nächsten Jahren konstruktive Politik ohne ideologische Scheuklappen für Lichtenberg machen. Dieses Versprechen geben wir Ihnen – messen Sie uns daran!