Gründung AK Rechtsextremismus

Auf Beschluss des Kreisvorstandes hat die SPD Lichtenberg einen weiteren Arbeitskreis – den Arbeitskreis Rechtsextremismus – ins Leben gerufen.

Der Arbeitskreis trifft sich am Dienstag, 22.06.2010, um 18.30 Uhr
im SPD-Kreisbüro Lichtenberg, Rathausstraße 7, 10367 Berlin zu seiner ersten Sitzung.

Ziel des Arbeitskreises soll die Vernetzung mit Bündnispartnern in diesem Bereich zu intensivieren. Der Arbeitskreis wird darüber hinaus Beiträge zum Wahlprogramm 2011 der SPD Lichtenberg erarbeiten.

Zur Mitarbeit sind ausdrücklich auch Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die nicht Mitglied der SPD sind.

SPD Lichtenberg für Ausbildungsförderung

Auf ihrer Kreisdelegiertenversammlung hat sich die SPD Lichtenberg für eine Verbesserung der Qualität von Ausbildungsverhältnissen ausgesprochen. Eine von den Jusos Lichtenberg eingebrachte Resolution fand breite Unterstützung. Gefordert werden unter anderem eine starke betriebliche Mitbestimmung von Auszubildenden in den Unternehmen und die Einführung einer wirtschaftlich gerechten Ausbildungsplatzabgabe für Betriebe, die sich nicht an der Berufsausbildung beteiligen. Zudem werden Unternehmen, Industrieverbände und Bundesregierung aufgefordert, für eine Einhaltung des Ausbildungspaktes und eine Bereitstellung von ausreichend passenden Ausbildungsplätzen zu sorgen.
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Für Demokratie und Toleranz

Keine Duldung von rechtsextremen Schändungen im Lichtenberger Weitlingkiez
In der Nacht zum 8. Mai 2010 wurden nun zum dritten Mal in einem Monat die Stolpersteine für die jüdische Familie Loewenberg in der Leopoldstraße geschändet. In der gleichen Nacht wurde das Ehrenmal in der Nöldnerstraße vor der Erlöserkirche mit einem Hakenkreuz beschmiert.

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die im Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Weiterlesen

Kraftwerkbau an der Rummelburger Bucht

Der geplante Neubau des Kraftwerks an der Rummelsburger Bucht beschäftigt die Anwohner und auch die politischen Parteien bereits seit einigen Jahren. Erste Planungen von Vattenfall, anstelle des derzeitigen Kraftwerks Klingenberg ein großes Steinkohlekraftwerk mit einem 140 m hohen Kühlturm zu errichten, stießen auf großen Widerstand in der Bevölkerung. Die SPD Lichtenberg teilte diese Kritik und nahm frühzeitig Kontakt mit Vattenfall auf, um ihre Sorge zu artikulieren. Nach einigen Monaten präsentierte Vattenfall unlängst überarbeitete Pläne. Anstelle des Kohlekraftwerkes sollen nun ein Gas- und ein Biomassekraftwerk entstehen. Dies ist grundsätzlich eine bessere Alternative als die bisherigen Planungen. Weiterlesen

SPD Lichtenberg diskutiert zu: „Dauer und Perspektiven des deutschen Afghanistan-Engagements“

Die SPD Lichtenberg hat am 23. Februar 2010 auf einer Diskussionsveranstaltung zum Dauer und zu den Perspektiven des deutschen Afghanistan-Einsatzes beraten. Diese Veranstaltung war eine von zahlreichen Veranstaltungen in den Gliederungen der SPD bundesweit, die auch in die Willensbildung der SPD-Bundestagsfraktion eingeflossen sind.

Der Gastreferent Hans-Peter Bartels, MdB, erläuterte, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung den Forderungen der SPD mit ihrem im Deutschen Bundestag am 25. Februar 2010 zur Abstimmung stehenden Vorschlag zur Verlängerung des Afghanistan-Mandats weitgehend entgegen gekommen ist. Keine neuen deutschen Kampftruppen, eine deutliche Aufstockung ziviler Mittel, mehr Ausbildung für afghanische Sicherheitskräfte, Beginn des Abzugs der deutschen Truppen ab 2011 und die Benennung Weiterlesen

Erinnerung an die Zeit vor 20 Jahren

“Wir wollen hier und heute die Gründer der SDP in Lichtenberg und Hohenschönhausen zu Wort kommen lassen um aus ihren Erfahrungen des Anfangs für das heute zu lernen”, so bezeichnete Andreas Geisel in seinen Begrüßungsworten das Motto der Veranstaltung “ ein Stück Geschichte der SPD- von der SDP zur SPD Hohenschönhausen und SPD Lichtenberg”, die am 9. Februar 2010 stattfand.

Nachdem am 7. Oktober 1989 die SDP in Schwante gegründet wurde, bildeten sich in den nachfolgenden Wochen und Monaten in allen Kreisen und Bezirken der damaligen DDR Basisgruppen der SDP – so auch in Lichtenberg und Hohenschönhausen. Auf einer Delegiertenversammlung Mitte Januar beschloss die Sozialdemokratische Partei in der DDR nicht nur ein Programm sondern auch, dass die Partei mit „SPD“ abgekürzt werden soll. Ende Januar 1990 fanden sowohl in Lichtenberg als auch in Hohenschönhausen erste Parteitage mit Wahlen der Vorstände statt. Weiterlesen

20 Jahre friedliche Revolution – Erinnerung an die SDP-Gründung

Talkrunde mit Wolfgang Thierse, Andreas Geisel, Anne-Kathrin Pauk und Thomas Krüger, Foto: U. Horb

Für Wolfgang Thierse, SPD-Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Vorsitzender der SPD in der DDR, steht fest: Ohne die Sozialdemokratische Partei (SDP) wäre es 1989 nicht zum Mauerfall gekommen: „Im Gegensatz zu vielen anderen Oppositionsgruppen in der DDR hatte die SDP viel eher begriffen: Man muss sich um die Macht kümmern.“

Gemeinsam mit Anne-Kathrin Pauk, ehemalige Vorsitzende der Berliner SDP, und Thomas Krüger, ehemaliger Geschäftsführer der Berliner SDP und jetziger Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, erinnerte sich Wolfgang Thierse in der Podiumsdiskussion „20 Jahre friedliche Revolution“ an die Entwicklung der vor dem Mauerfall am 7. Oktober 1989 gegründeten SDP in der DDR. Begrüßt wurde das Publikum von Walter Momper, Regierender Bürgermeister von Berlin während des Mauerfalls. In seinen einführenden Worten rief er ins Gedächtnis: „Die Gründung der SDP ist ein Beleg für die historische Tatsache: Es waren die Bürger selbst, die diese friedliche Revolution vor 20 Jahren geführt haben.“ Moderiert wurde die Veranstaltung vom Lichtenberger SPD Kreisvorsitzenden und Bundestagskandidaten Andreas Geisel.
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Vielen Dank!
Kathrin Söhnel und Ole Kreins

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Landesparteitagsdelegierte

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  • Micaela Daschek
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  • Sylvia-Yvonne Kaufmann
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  • Kathrin Söhnel
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Ersatzdelegierte

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  • Daniel Schäfer
  • Anne Meyer