Kreisbüro der SPD Lichtenberg behindertenfreundlich

Freude über die neue Rampe bei Nutzern und Sozialdemokrat*innen.

Freude über die neue Rampe bei Nutzern und Sozialdemokrat*innen.

Am SPD-Kreisbüro Lichtenberg ist am Montag (19. Mai) im Rahmen der Kampagne „Tausend und eine Rampe für Deutschland“ des Vereins Sozialhelden e.V. ein neuer, behindertenfreundlicher Zugang eingeweiht worden. Künftig steht Besucherinnen und Besuchern eine mobile Rampe zur Verfügung. Bereit gestellt wurde sie vom Verein „Sozialhelden“ e.V., der das Projekt „Tausendundeine Rampe“ ins Leben rief und mit der Rahme sogleich weitere Unterstützer sucht. „Wir sammeln Spenden, um davon den Kauf der Rampen zu finanzieren“, sagte Andi Weiland vom Verein. Bislang kam Geld für 250 Rampen zusammen. 220 davon haben inzwischen ihren Bestimmungsort im gesamten Bundesgebiet.

Die beiden Lichtenberger Abgeordnetenhausmitglieder Birgit Monteiro und Ole Kreins nahmen die neue Rampe in Empfang – SPD-Mitglied Dennis Meier testete den neuen, barrierearmen Zugang. Die platzsparende Rampe wird bei Bedarf ausgeklappt und kann gefahrenlos von Rollstuhlfahrern genutzt werden. Jutta Griep, behindertenpolitische Sprecherin in der Bezirksverordnetenversammlung, lobte gemeinsam mit Florian Griep vom Behindertenbeirat das Engagement.

Zugang zu neuen Räumen schaffen

„Wir wollen Zugang zu neuen Räumen für Rollstuhlfahrer, Familien mit Kinderwagen und Menschen mit Rollatoren schaffen“, sagt Andi Weiland. Ohne aufwendige Baumaßnahmen oder behördlichen Aufwand könne so für körperlich beeinträchtigten Personen der Zugang zu Einrichtungen ermöglicht werden, welcher zuvor aufgrund der baulichen Beschaffenheit nur schwer möglich war.

„Es ist uns ein Bedürfnis, allen Menschen, die sich für sozialdemokratische Politik in Lichtenberg und darüber hinaus interessieren, auch den barrierefreien Zugang zu unseren Veranstaltungen sowie zu unserem Beratungs- und Informationsangebot im Kreisbüro zu ermöglichen“, sagt Ole Kreins (MdA), SPD-Kreisvorsitzender. Und  Birgit Monteiro, SPD-Abgeordnetenhausmitglied, fügt hinzu: „Die Büros der SPD sollen grundsätzlich allen Bürgerinnen und Bürgern offen stehen, ungeachtet ihrer körperlichen Einschränkungen. Mit der Anschaffung der mobilen Rampe sind wir in Lichtenberg diesem eigentlich selbstverständlichen Anspruch ein gutes Stück näher gekommen.“ (mg/ Foto: SPD Lichtenberg)