NSU-Terror und Aufarbeitung: Diskussion in Hohenschönhausen

Was sind die Lehren aus den Terroranschlägen des nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)? Welche neuen Erkenntnisse hat der Untersuchungsausschuss im Bundestag gebracht? Hat der Verfassungsschutz versagt? Und wie muss künftig mit Rechtsextremismus umgegangen werden?

Darüber diskutieren auf Einladung der SPD-Hohenschönhausen am 17. Juli Eva Högl, Bundestagsabgeordnete und SPD-Obfrau im NSU-Untersuchungsausschuss, Erik Gührs, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Lichtenberger BVV und Bundestagskandidat und Bianca Klose von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus. Die Veranstaltung im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel, Ribnitzer Straße 1B beginnt um 19 Uhr und wird von Wiebke Eltze von der Netzwerkstelle Licht-Blicke moderiert.

Der rechtsextremen Terrororganisation NSU fielen zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen zum Opfer. Nach Bekanntwerden der Mordserie im Jahr 2011 wurden unter anderem dem Bundesamt für Verfassungsschutz, mehreren Landesverfassungsschutzämtern und der Polizei Nachlässigkeiten, Aktenvernichtung, Ermittlungspannen und organisatorische Defizite vorgeworfen. Diese wurden von Untersuchungsausschüssen im Deutschen Bundestag und in mehreren Bundesländern untersucht. Am 6. Mai begann der Prozess gegen die einzige Überlebende der Gruppe, Beate Zschäpe.

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien, Organisationen oder Gedankengut angehören oder nahestehen, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.