Aufruf der SPD Lichenberg zum 1. Mai 2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir rufen sie am 1. Mai 2017 gemeinsam mit uns für mehr soziale Gerechtigkeit zu kämpfen.

Begleiten sie uns auf unseren Infoständen am 1. Mai in Lichtenberg:

beim Bunte Platte Fest an der Falkenberger Chaussee/Vincent-van-Gogh-Straße im Zeitraum von 11.00 bis 18.00 Uhr

wo um 12.10-12.55 Uhr unser Bundestagskandidat, Kevin Hönicke,

am Polit-Talk teilnehemen wird und die Mitglieder der SPD-Fraktion Lichtenberg vor Ort die Sprechstunden anbieten werden:

11.00-12.00 Uhr Dr. Anja Ingenbleek, Fachsprecherin für Schule und Sport

14.00-16.00 Uhr Dr. Erik Gührs, Fachsprecher für Haushalt, Finanzen und Persona

sowie

beim  Mittelalterfest „Spectaculum am lichten Berg“  im Zeitraum von 12.00  bis 18.00 Uhr.

Seien sie mit uns dabei im Kampf für mehr Gerechtigkeit, Respekt, gute Arbeit und Rente, die reicht!

Bitte  gebt diesen Aufruf auch an möglichst viele Bürgerinnen und Bürger weiter, damit wir ein deutliches Zeichen im Kampf für mehr Gerechtigkeit setzen.

Mit solidarischen Grüßen

Ole Kreins

SPD-Kreisvorsitzender

Lichtenberger Stadtblatt erschienen

Das neue Lichtenberger Stadtblatt ist erschienen und wird in viele Briefkästen in Lichtenberg verteilt.

Darüber hinaus kann es an den Infoständen der SPD Lichtenberg bezogen und hier dowgeloadet werden.

Der Kandidat der SPD- Lichtenberg zum Deutschen Bundestag Kevin Hönicke stellt sich vor:

Liebe Lichtenbergerinnen und Lichtenberger,


die Bundestagswahl am 24. September wird richtungsweisend für Lichtenberg und Deutschland. Es geht darum, den Rechtsruck, der weite Teile Europas erfasst hat, in Deutschland aufzuhalten und dem Populismus erfolgreich den Kampf anzusagen. Und es geht darum, die Weichen zu stellen für mehr Gerechtigkeit für alle Menschen in unserem Land. Dafür braucht es eine starke SPD mit Martin Schulz als Bundeskanzler. Ich möchte mehr Gerechtigkeit und konkrete Verbesserungen im Alltag für alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger erreichen und bitte deswegen um Ihr Vertrauen bei der Bundestagswahl.

Kevin Hönicke
(Bild: Susie Knoll)

Ich bin Sohn einer alleinerziehenden Mutter und bin mit zwei Geschwistern in Marzahn-Hellersdorf aufgewachsen. Seit zehn Jahren lebe ich in Lichtenberg. Nach einer Ausbildung zum Kfz-Mechaniker habe ich – als erster aus meiner Familie – auf dem zweiten Bildungsweg mein Abitur gemacht, studiert und unterrichte jetzt Mathe und Physik an einem Berliner Gymnasium.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, den von der Politik so oft beschworenen „Aufstieg durch Bildung“ zu bewerkstelligen. Noch immer ist eine gute Bildung oft vom Geldbeutel oder vom Wohnort der Eltern abhängig. Im Bundestag möchte ich mich daher für mehr Bildungsgerechtigkeit einsetzen: Eltern und besonders Alleinerziehende sollten darauf vertrauen können, dass sie einen Kitaplatz für ihr Kind bekommen, wenn sie diesen benötigen. Und alle Kinder sollten die gleichen Chancen haben, von Anfang an in moderne, gut ausgestattete Schulen zu gehen. Wir müssen dafür sorgen, dass genug in unsere Schulen und auch in die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern investiert wird.

Bildungsgerechtigkeit muss sich auch nach der Ausbildung fortsetzen. Es ist ungerecht, dass Führungspositionen in Politik und Wirtschaft noch immer männlich dominiert sind, obwohl mehr Frauen Abitur machen (und dabei bessere Noten erzielen) und ein Studium abschließen.

Nicht nur im Bildungsbereich brauchen wir mehr Gerechtigkeit. Im Arbeitsleben und insbesondere, wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht, sind Frauen gegenüber Männern oft immer noch benachteiligt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es für viele Familien – gerade für Alleinerziehende – ist, Arbeit und Familie miteinander zu vereinbaren. Viel zu oft müssen sich Frauen zwischen Kindern und Karriere entscheiden. Nach einer Schwangerschaft ist für sie die Rückkehr ins Berufsleben mit hohen Hürden verbunden. Ich setze mich deswegen für ein Recht auf Rückkehr in eine Vollzeit-Tätigkeit ein, wenn man zuvor aus dieser in eine Teilzeitbeschäftigung gewechselt ist. Egal ob Mann oder Frau, Teilzeit zu wählen für das eigene Kind, darf später keine Hürde darstellen.

Auch bei der Lohn- und Rentengerechtigkeit sind schnelle Verbesserungen notwendig. Die Rentenangleichung in Ost und West muss in der kommenden Wahlperiode endlich Realität werden. Auch die schlechtere Bezahlung von Frauen für gleichwertige Tätigkeiten muss endlich der Vergangenheit angehören. Die Agenda 2010 muss reformiert, die Sanktionen beim ALG-II müssen abgeschafft und der Mindestlohn deutlich erhöht werden.

Eine gerechtere Politik darf die Bürgerinnen und Bürger nicht in Menschen erster und zweiter Klasse einteilen. Jeder Mensch muss ernst genommen und – wo nötig – in seinem Lebensweg unterstützt werden. Ich kandidiere für den Deutschen Bundestag, damit der Alltag für alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger besser wird. Einfach machen – an diesen Worten möchte ich mich messen lassen und bitte am 24. September um Ihr Vertrauen!

http://kevin-hoenicke.de/