Die SPD-Lichtenberg ruft zu friedlichen Gegenprotesten am 03.10.2020 in Lichtenberg auf und schließt sich damit dem Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin an

Die SPD-Lichtenberg wird sich gemeinsam mit dem Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin und dem Bündnis „Bunter Wind für Lichtenberg“ an den Gegenprotesten beteiligen. Für Samstag, den 03.10.2020, hat die Kleinstpartei „III. Weg“ aus dem Neonazispektrum eine Demonstration in Berlin-Hohenschönhausen angemeldet.

Die SPD-Lichtenberg ruft zur Teilnahme an der Gegenkundgebung am 03.10.2020 ab 13.00 Uhr vor dem Lindencenter in Berlin-Hohenschönhausen auf, um sich entschlossen den Neonazis vom III. Weg entgegen zu stellen!

Tamara Lüdke, Anton Heinecke und Erik Gührs verteilen Flyer, um zur Teilnahme aufzurufen. Foto: Anton Heinecke

Hierzu erklären Anja Ingenbleek und Erik Gührs, Vorsitzende der SPD-Lichtenberg:

„Wir lassen Neonazis und Rassisten nicht unwidersprochen durch unseren Bezirk marschieren und ihre Hassparolen verbreiten! Wir stehen für eine offene und demokratische Gesellschaft. Als Gründungsmitglied des Bündnisses ‚Bunter Wind für Lichtenberg‘ zeigen wir gemeinsam mit weiteren Verbündeten, dass in Lichtenberg kein Platz für rassistische Hetze ist!“

Die Partei „III.Weg“, die sich ideologisch an der NSDAP orientiert, möchte erneut in unserem Bezirk für ihre Menschenverachtung werben. Ihr Aufmarsch steht unter dem rassistischen Motto „Ein Volk will Zukunft! Heimat bewahren. Überfremdung stoppen. Kapitalismus zerschlagen!“ Damit propagiert sie klar Rassismus gegen vermeintlich Nicht-Deutsche und Hass auf liberale oder weltoffene Menschen, die sich für eine vielfältige Gesellschaft einsetzen.

Weitere Informationen unter:

Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin: https://www.berlin-weltoffen.de/03-10-2020/

Bündnis Bunter Wind für Lichtenberg: https://licht-blicke.org/wp-content/uploads/2020/09/20-10-03_Aufruf-Bunter-Wind-fuer-Lichtenberg.pdf

Neuer Kreisvorstand der SPD Lichtenberg gewählt

Am Sonntag, 20.09.20, wählte die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Lichtenberg im ABACUS Tierpark Hotel einen neuen Kreisvorstand.

Erstmals hat sich die SPD Lichtenberg für eine Doppelspitze entschieden und hierfür Anja Ingenbleek und Erik Gührs gewählt. Beide haben sich zum Ziel gesetzt, die SPD in Lichtenberg mit progressiven, lösungsorientierten Inhalten, überzeugenden Köpfen und nachhaltigem Einsatz zum Erfolg zu führen.
Hierzu erklären die beiden neuen Vorsitzenden:

„Wir freuen uns über die Unterstützung der SPD-Mitglieder und dass wir gemeinsam mit einem starken Team zur Doppelspitze der SPD Lichtenberg gewählt wurden. Wir werden alles daransetzen, sozial gerechte Konzepte und Lösungswege zu entwickeln, die bestehende Ungerechtigkeiten beseitigen und die Lebensumstände der Menschen in unserem Bezirk verbessern. Hierfür setzen wir auf eine breite Beteiligung innerhalb und außerhalb der SPD.“

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Tamara Lüdke, Henning Wolff und Dirk Liebe gewählt. Das Amt des Kreiskassierers übernimmt Christian Paulus. Viktoria Jeske ist neue Kreisschriftführerin.

Ihre Kurzbiographien:

Anja Ingenbleek (49) ist promovierte Historikerin und Lehrerin für die Fächer Englisch und Geschichte. Sie ist seit mehr als 30 Jahren Mitglied der SPD und seit 2016 Bezirksverordnete in der BVV Lichtenberg. Ihre politischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Bildung, Sport und Inklusion.

Erik Gührs (38) ist promovierter Physiker und lebt seit vielen Jahren in Lichtenberg. Derzeit ist er als Referent für eine wissenschaftliche Fachgesellschaft tätig. Zudem ist er seit 2006 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung. Sein politischer Schwerpunkt liegt in der Haushalts- und Familienpolitik.

Tamara Lüdke (29) ist seit 6 Jahren in der SPD und als Studentin zuerst bei den Jusos gestartet. Jetzt ist sie Mitarbeiterin im Bezirksamt und will noch mehr Mitglieder für konsequenten Feminismus und Antifaschismus begeistern.

Dirk Liebe (47) ist seit 1990 Mitglied der SPD und Verwaltungsleiter einer Schule. Er möchte die Kampagnenfähigkeit der Abteilungen stärken und ist ein Wahlkämpfer mit Herz.

Henning Wolff (38) ist seit 2002 Sozialdemokrat und engagiert sich besonders für die Themen Stadtentwicklung und Verkehr.

Christian Paulus (36) ist der Zahlenmensch im Team. Er möchte die Parteifinanzen ordnen und fit für den Wahlkampf machen.

Viktoria Jeske (33 Jahre) ist seit 8 Jahren Betriebsrätin und seit 2016 SPD-Mitglied. Ihre Schwerpunkte sind Arbeitnehmer*innenfragen, die sozial-ökologische Transformation und Digitalisierung.

Den Einsatz für die Mitarbeiter*innen von Galeria Kaufhof im Lindencenter fortsetzen

Der Einsatz für die Mitarbeiter*innen von Galeria Kaufhof im Lindencenter muss weitergehen. Die SPD Lichtenberg fordert daher, dass sich der Berliner Senat dafür einsetzt, dass Galeria Karstadt Kaufhof eine soziale und verlässliche Transfergesellschaft gründet, damit der Übergang bis zum neuen Job, insbesondere finanziell, gut geregelt wird. Außerdem fordert die SPD Lichtenberg das Bezirksamt Lichtenberg auf, seinen bisherigen Einsatz engagiert fortzusetzen und die Mitarbeiter*innen von Galeria im Lindencenter weiterhin zu unterstützen.

Der Einsatz zum Erhalt der Galeria-Filialen in Lichtenberg war teilweise erfolgreich. Gemeinsam haben der Senat und das Bezirksamt mit dem sozialdemokratischen Stadtrat für Wirtschaft und Arbeit, Kevin Hönicke, die Galeria-Filiale im Ringcenter erhalten können. Die Mitarbeiter*innen konnten dort vor dem Arbeitsplatzverlust gerettet werden. Die Mitarbeiter*innen von Galeria im Lindencenter stehen aber weiterhin vor einer ungewissen Zukunft.

Die amtierende Co-Vorsitzende der SPD Lichtenberg, Anja Ingenbleek, dazu: „Die Gespräche vor Ort, die Koordinierung mit der Agentur für Arbeit und die Gesprächsrunde mit der Center-Leitung, dem Betriebsrat, dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft und dem Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e. V.,  begrüßen wir als SPD Lichtenberg ausdrücklich. Wir fordern, dass diese Gespräche fortgesetzt werden. Das Bezirksamt sollte darüber hinaus den Stammtisch des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit Lichtenberg nutzen, um gemeinsam mit den Lichtenberger Unternehmen den Galeria-Mitarbeiter*innen im Lindencenter Optionen anzubieten. Hier sollte auch der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e. V. einbezogen werden.“

Der amtierende Co-Vorsitzende Michael Julien Andre ergänzt: „Die SPD-Lichtenberg steht an der Seite der Mitarbeiter*innen von Galeria Kaufhof im Lindencenter. Der Berliner Senat könnte als weitere Unterstützungsmöglichkeit prüfen, ob er den Mitarbeiter*innen ein ähnliches Angebot unterbreiten kann, sich in der Berliner Verwaltung zu bewerben, wie er es damals bei Air Berlin tat.“