Einladung zur Sitzung des AK Gesundheit und Soziales mit Thomas Isenberg

Am Montag, den 30.09.2019, lädt der Arbeitskreis Gesundheit und Soziales zur Sitzung um 19:30 Uhr ins Kreisbüro, Rathausstr. 7, ein. Das Thema der Sitzung ist die „Gesundheitspolitik in Lichtenberg und Berlin“.

Zu Gast sein wird Thomas Isenberg, der Gesundheitspolitische Sprecher der SPD im Abgeordnetenhaus.

Wir laden Sie herzlich ein u. a. über die fachärztliche Versorgung, die Situation der Gesundheitsämter und der Amtsärzte zu diskutieren. Weiter soll die Lage der Krankenhäuser und Kliniken in Berlin und in unserem Bezirk sein angesprochen werden. Auch Fragen zur Einschulungsuntersuchungen sollen erörtert werden.

Wir freuen uns auf ein angeregtes und informatives Gespräch mit Ihnen.

Die SPD Lichtenberg verleiht Frieda-Rosenthal-Preis an Erdmuthe Remoli für ihr jahrzehntelanges Engagement für ein friedliches Miteinander in Lichtenberg und ihr Lebenswerk

Frieda Rosenthal Preisträgerin Erdmuthe Remoli

Unter der Schirmherrschaft von Birgit Monteiro, Kreisvorsitzende der SPD-Lichtenberg, hat die SPD-Lichtenberg den Frieda-Rosenthal-Preis am 06. September 2019 in der Kiezspinne an Erdmuthe Remoli verliehen.

Zum 11. Mal würdigen die SPD Lichtenberg und Birgit Monteiro Personen, die sich in außergewöhnlicher Weise für das demokratische Gemeinwesen und eine solidarische Nachbarschaft engagiert haben mit dem Frieda-Rosenthal-Preis. Aus den vielen eingereichten Vorschlägen hat sich die Jury für Erdmuthe Remoli entschieden.

Kreisvorsitzende der SPD Lichtenberg, Birgit Monteiro, (rechts) überreicht den Frieda Rosenthal Preis

Seit 1979 ist Erdmuthe Remoli in Lichtenberg aktiv und war bis 1992 Pastorin der Gemeinde zur Barmherzigkeit. Da das Gemeindezentrum in der Nähe des Lichtenberger Bahnhofs lag, war sie schnell die erste Anlaufstelle für Menschen, die Fragen und Probleme hatten – oftmals auch zu mittnächtlicher Stunde. Ihr Status als helfende Hand wurde schnell bekannt und so wurde sie auch sofort von den Bürger*innen informiert als in der Wendezeit die ersten Geflüchteten eintrafen. Sie machte sich umgehend auf den Weg, um u.a. Sinti und Roma mit Informationen zu versorgen und ihnen Unterstützung anzubieten. Die Berufung in den Migrantenrat Lichtenberg 1992 war daher nur konsequent. Ihre Arbeit führte sie stets mit Besonnenheit, Herz und Wertschätzung anderen gegenüber aus. Ihr friedenspolitisches Engagement setzt sie bis heute fort. Immer unter der Maxime, dass das wichtigste im Leben menschliche Zuwendung ist.

Ein Plan für Alt-Lichtenberg – Zum Auftakt das Hubertusbad

Die SPD-Lichtenberg kündigt einen Plan für das Gebiet Alt-Lichtenberg an. Sie setzt damit ihr Konzept fort, für einzelne Gebiete in Lichtenberg Vorschläge zur Gestaltung der Zukunft zu erarbeiten. Als erstes widmet sich die SPD-Lichtenberg der Zukunft des Hubertusbads. Die weiteren, konkreten Punkte folgen in den nächsten Wochen und sollen mit den Bürger*innen diskutiert werden.

Seit 1991 verliert das einstige Schmuckstück in der Hubertusstraße an Glanz. Verschiedene Initiativen haben im Laufe der Jahre versucht, dem Stadtbad neues Leben einzuhauchen. Der letzte Versuch war eine Machbarkeitsstudie, um die Möglichkeiten einer Nachnutzung zu untersuchen. Sie wurde aber nie veröffentlicht. Die SPD-Lichtenberg fordert daher vom Bezirksamt die Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie, um diese mit den Bürger*innen diskutieren und umsetzen zu können.

„Alt-Lichtenberg soll auch in Zukunft ein vielfältiges und einladendes Stadtviertel sein. Wir haben uns auch für dieses Gebiet Gedanken gemacht, wie es in Zukunft aussehen soll, und wollen unsere Vorschläge nun mit den Bürger*innen diskutieren. Das Hubertusbad ist dabei erst der Anfang. Der Plan beinhaltet u.a. Ideen zur Frankfurter Allee und zum Bahnhof Frankfurter Allee. Auch zum Rathaus und seinem Umfeld haben wir uns Gedanken gemacht. Wir werden die konkreten Punkte in den kommenden Wochen veröffentlichen.“, wirbt Birgit Monteiro, Kreisvorsitzende der SPD-Lichtenberg, für den Plan.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Lichtenberg, Kevin Hönicke, ergänzt, wie es weitergeht:  „Die Lichtenberger SPD-Fraktion wird sich nun nach und nach den Vorschlägen aus dem Alt-Lichtenbergplan annehmen, diese konkretisieren und in Zusammenarbeit mit der Bezirksverordnetenversammlung aber auch dem Abgeordnetenhaus umsetzen. Hierbei werden wir über jedes einzelne Projekt gesondert informieren, so dass sich Bürgerinnen und Bürger gezielt mit den Ideen und Anliegen auseinandersetzen und ihre Anliegen mit einbringen können. Es wird dabei um Verbesserung des Verkehrs, mehr grün und eine bessere Anbindung und Ausgestaltung der Kieze gehen. Also konkrete Kommunalpolitik.“