SPD begrüßt Vattenfallentscheidung – Kein überdimensioniertes Kraftwerk in Rummelsburg

Foto: Kraftwerk Klingenberg von außenDie Lichtenberger SPD begrüßt die Entscheidung des Vattenfall – Konzerns, auf den Bau eines überdimensionierten Steinkohlekraftwerks an der Rummelsburger Bucht zu verzichten.

Mit der Abkehr von seinen ursprünglichen Plänen, die sich in den letzten Monaten bereits angekündigt hat, hat der Konzern auf die Widerstände im Bezirk und auf Landesebene reagiert und das besonnene, nachdrückliche Handeln des Bezirksamtes, unter Federführung des Baustadtrates, Andreas Geisel, hat sich in dieser Frage als richtig erwiesen. Aufgeregtheiten und Panikmache waren fehl am Platz. Weiterlesen

Für ein Bürgeramt im Fennpfuhl

Die Abteilung 3 (Ortsverein Fennpfuhl) der SPD Lichtenberg hat am 10.03.2009 in Ihrer Mitgliederversammlung folgenden Antrag an den Kreisvorstand einstimmig beschlossen:

  1. Die Abteilung 3 fordert, dass das Bürgeramt Fennpfuhl in Lichtenberg einen festen Raum bekommt in dem seine Tätigkeit nicht durch andere Einrichtungen gestört und der Datenschutz sichergestellt wird.
  2. Der Kreisvorstand wird aufgefordert, in der BVV (Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin) entsprechend initiativ zu werden.
  3. Der Kreisvorstand wird aufgefordert die Falschmeldungen in der Lokalpresse zurückzuweisen.

Für einen gemeinsamen Ethikunterricht, gegen einen konfessionellen Religionsunterricht

Die Abteilung 3 (Ortsverein Fennpfuhl) der SPD Lichtenberg hat am 10.03.2009 in Ihrer Mitgliederversammlung folgenden Antrag einstimmig bei einer Enthaltung beschlossen:

Die Abteilung 3 der SPD Lichtenberg erklärt:

Die Einführung des Pflichtfaches Ethik ist in Berlin mit dem Ziel beschlossen worden, über alle Konfessionen hinaus in der Schule gemeinsame Werte zu vermitteln und für Toleranz nachhaltig zu werben. Die Einführung dieses Unterrichtsfaches war die schulpolitisch richtige Reaktion auf den zunehmenden Werteverlust in der Gesellschaft. Das Ziel des gemeinsamen Ethikunterrichtes kann nicht erreicht werden, wenn nun Schülerinnen und Schüler diesen Ethikunterricht abwählen und stattdessen zum Religionsunterricht gehen könnten, an dem nur bestimmte Schülerrinnen und Schüler der Klasse in ihrer „Wertegemeinschaft“ teilnehmen würden. Denn in dieser Form schafft der Religionsunterricht Grenzen zwischen den Schülern und macht die Bemühungen im Ethikunterricht zunichte.

Der Ethikunterricht ist der richtige schulpolitische Ansatz, um konfessionsübergreifende Wertevermittlung im Interesse von Toleranz und einem friedlichen Miteinander in der Schule betreiben zu können. Ein Schulfach Religion kann dieses Anliegen nicht erfüllen.