14.10.2008 | News

Perspektiven für Friedrichsfelde-Ost

Unter diesem Titel stand der diesjährige Kiezspaziergang der SPD-Friedrichsfelde. Am vergangenen Sonntag führten Ole Kreins (Bezirksverordneter) und Andreas Geisel (Stadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr) zusammen mit dem Soziokulturellen Zentrum LIBEZEM und dem Kiezbeirat durchs Wohngebiet Gensinger Viertel. Etwa 50 Anwohnerinnen und Anwohner waren gekommen, um Probleme zu benennen und mit den Politikern ins Gespräch zu kommen.

Im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner lag die Zukunft des Dienstleistungswürfels Kalinka. Der Komplex Kalinka steht fast leer, weil die Bausubstanz marode ist. Nur der Jugendclub AF70 hat noch keine neue Bleibe gefunden. Ein Investor, der den Komplex abreißen und neu bebauen wollte ist vor kurzem abgesprungen. Daher stehen auch keine Ausgleichsmittel in Höhe von 300.000 € zur Verfügung, die der Investor für den Neubau eines Jugendclubs an anderer Stelle hätte bezahlen müssen.

Auch die Falkenburg ist in einem bedauerlichen Zustand, daher entwickelte sich die Idee ein „Haus der zwei Türen“ zu realisieren. An einem Ende dieses Hauses spielen die Kinder der Falkenburg und am anderen Ende findet die Jugendarbeit des AF70 statt.

Der Stadtrat Andreas Geisel (SPD) hat für diese Idee bereits 900.000 € aus Mitteln des Stadtumbaus Ost bereitgestellt. Nun hoffen alle Beteiligten auf eine schnelle Lösung.

Ole Kreins sagte zu, einen Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung einzubringen, der das Bezirksamt beauftragt, einen Plan zu erarbeiten, um unter geänderten Bedingungen das „Haus der zwei Türen“ zu realisieren. „ Die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit im Gensinger Kiez muss endlich gesichert werden“ forderte Ole Kreins (SPD).

Grund zur Freude haben die Kleinen, denn „Hertha BSC Berlin wird einen Bolzplatz auf dem Schulhof der Adam-Ries-Grundschule bauen, der vormittags durch die Schüler und nachmittags von den Kindern des umliegenden Wohngebiets genutzt werden kann“ so Andreas Geisel (SPD).

Herr Klemm vom Kiezbeirat sprach unter anderem die Ordnung und Sauberkeit auf den Grünflachen und Spielplätzen an, denn regelmäßig werden diese von Nachbarn als Hundetoiletten benutzt und unachtsam Müll in die Grünanlagen geworfen. Der Kiezbeirat wünscht sich mehr Eigenverantwortlichkeit der Bürgerinnen und Bürger und erfolgreiche Kontrollen durch das Ordnungsamt. Eine illegale Mülldeponie konnte lokalisiert und durch das Bezirksamt beseitigt werden.

Die SPD-Friedrichsfelde will die Tradition der Kiezspaziergänge im nächsten Jahr fortsetzen.

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