16.02.2010 Erinnerung an die Zeit vor 20 Jahren

“Wir wollen hier und heute die Gründer der SDP in Lichtenberg und Hohenschönhausen zu Wort kommen lassen um aus ihren Erfahrungen des Anfangs für das heute zu lernen”, so bezeichnete Andreas Geisel in seinen Begrüßungsworten das Motto der Veranstaltung “ ein Stück Geschichte der SPD- von der SDP zur SPD Hohenschönhausen und SPD Lichtenberg”, die am 9. Februar 2010 stattfand.

Nachdem am 7. Oktober 1989 die SDP in Schwante gegründet wurde, bildeten sich in den nachfolgenden Wochen und Monaten in allen Kreisen und Bezirken der damaligen DDR Basisgruppen der SDP – so auch in Lichtenberg und Hohenschönhausen. Auf einer Delegiertenversammlung Mitte Januar beschloss die Sozialdemokratische Partei in der DDR nicht nur ein Programm sondern auch, dass die Partei mit „SPD“ abgekürzt werden soll. Ende Januar 1990 fanden sowohl in Lichtenberg als auch in Hohenschönhausen erste Parteitage mit Wahlen der Vorstände statt. Weiterlesen…


12.05.2009 20 Jahre friedliche Revolution – Erinnerung an die SDP-Gründung

Talkrunde mit Wolfgang Thierse, Andreas Geisel, Anne-Kathrin Pauk und Thomas Krüger, Foto: U. Horb

Für Wolfgang Thierse, SPD-Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Vorsitzender der SPD in der DDR, steht fest: Ohne die Sozialdemokratische Partei (SDP) wäre es 1989 nicht zum Mauerfall gekommen: „Im Gegensatz zu vielen anderen Oppositionsgruppen in der DDR hatte die SDP viel eher begriffen: Man muss sich um die Macht kümmern.“

Gemeinsam mit Anne-Kathrin Pauk, ehemalige Vorsitzende der Berliner SDP, und Thomas Krüger, ehemaliger Geschäftsführer der Berliner SDP und jetziger Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, erinnerte sich Wolfgang Thierse in der Podiumsdiskussion „20 Jahre friedliche Revolution“ an die Entwicklung der vor dem Mauerfall am 7. Oktober 1989 gegründeten SDP in der DDR. Begrüßt wurde das Publikum von Walter Momper, Regierender Bürgermeister von Berlin während des Mauerfalls. In seinen einführenden Worten rief er ins Gedächtnis: „Die Gründung der SDP ist ein Beleg für die historische Tatsache: Es waren die Bürger selbst, die diese friedliche Revolution vor 20 Jahren geführt haben.“ Moderiert wurde die Veranstaltung vom Lichtenberger SPD Kreisvorsitzenden und Bundestagskandidaten Andreas Geisel.
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23.03.2009 Geschichtsaufarbeitung nach Art der Linken – Veranstaltung mit Prof. Fink, alias IM Heiner

Die Lichtenberger SPD protestiert gegen eine Veranstaltung, die am 22.3.2009 von der Lichtenberger Linken durchgeführt wurde.

Die Veranstaltungsüberschrift „Über die kirchliche Friedensbewegung in der DDR“ ließ noch hoffen, dass es um ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle im DDR-Regime gehen könnte. Aber wer sich dazu ausgerechnet Prof. Heinrich Fink einlädt, der jahrelang als IM Heiner für die Staatssicherheit der DDR gespitzelt hat, will abermals Geschichtsklitterung betreiben. Weiterlesen…


29.09.2008 Die Linkspartei in Lichtenberg will es nicht lernen

Die Lichtenberger SPD ist empört über die Absicht der Linkspartei, am 5. Oktober 2008 den ehemaligen Stasi–General Werner Großmann in ihren Räumen einen Vortrag halten zu lassen.

Es ist unerträglich, dass unter dem Vorwand, sich mit der eigenen Geschichte auseinandersetzen zu wollen, abermals Legendenbildung und Geschichtsklitterung betrieben werden soll. Wer sich Erich Mielkes Stellvertreter zum Vortrag einlädt, darf nicht erwarten, dass ihm geglaubt wird, sich ehrlich mit der Geschichte der DDR und der Rolle der Stasi auseinandersetzen zu wollen. Seit mehreren Jahren versucht die Lichtenberger Linkspartei immer wieder Stasi-Offizieren und deren Weltsicht in der Öffentlichkeit Raum zu verschaffen. Von Bemühungen, mit den Opfern der Stasi das Gespräch zu suchen, ist hingegen nichts bekannt. Eine sehr einseitige Debatte, die dort geführt werden soll.

Im Gegensatz zur ewig gestrigen Lichtenberger Bundestagsabgeordneten Dr. Gesine Lötzsch, hat der Landesvorsitzende der Partei „Die Linke“, Dr. Klaus Lederer, schon erkannt, dass man insbesondere den Opfern der DDR – Diktatur zuhören muss und nicht fortwährend den Tätern öffentliche Podien bieten darf.

Solange dies die Linke nicht auch in Lichtenberg begreift, kann von einer ernsthaften Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte nicht die Rede sein. Auch der enge Schulterschluss der Linksfraktion in der BVV mit Stasi–nahen Vereinen wie der GBM, stärkt eher das Misstrauen in die Gesinnung der Lichtenberger Linken.



02.04.2008 Bezirksstadträtin Framke überschreitet die Grenze des Erträglichen

In der letzten Sitzung der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung am 27. März 2008 hat die Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste, Katrin Framke (Die Linke), nur ausweichend und unbefriedigend auf die Frage der SPD-Fraktion geantwortet, wie sie denn zum Wirken der „Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V” (GBM) stehen würde. Eines Vereins, der seine Faltblätter vor dem Büro der Bezirksstadträtin auslegen und auf den Internetseiten ihrer Abteilung und in einer öffentlichen Bibliothek für sich werben darf. Weiterlesen…