Beiträge

Die SPD-Lichtenberg hat sich am 03.10.2020 bei den Gegenprotesten in Lichtenberg den Rechtsextremen erfolgreich in den Weg gestellt

Am Samstag stellte sich die SPD-Lichtenberg zusammen mit mehreren hundert Menschen in Hohenschönhausen einem Aufmarsch der rechtsextremen Partei „Der III. Weg“ erfolgreich in den Weg. Auf der Seite der Rechtsextremen kamen nach Angaben von rbb-Reporter*innen rund 250 Menschen zusammen, darunter Rechtsextremisten aus verschiedenen Bundesländern. Die Zahl der Demonstrant*innen und Gegendemonstrant*innen schätzte die Polizei auf bis zu 1500. Darüber hinaus konnte der rechte Zug durch Sitzblockaden lange nicht zu ihrer Demo-Route aufbrechen und schließlich erst gegen 17.45 Uhr eine verkürzte Alternativroute nehmen.

Hierzu erklärte Anja Ingenbleek, die Co-Vorsitzende der SPD Lichtenberg, in einer Rede vor den Gegendemonstrant*innen:

Anja Ingenbleek  Foto: Jörg Wortmann

„Für jede Demokratin und jeden Demokraten ist es unerträglich, dass Neonazis und Rassist*innen durch Lichtenberg ziehen und ihre völkischen, rassistischen und antisemitischen Inhalte und Parolen verbreiten wollen. Das lassen wir nicht unwidersprochen geschehen. Dem stellen wir uns hier und heute in einem breiten Bündnis und mit Unterstützer*innen aus ganz Berlin entschlossen entgegen. Wir sind mehr und wir sind laut! Laut für eine demokratische und solidarische Gesellschaft, laut für ein tolerantes und weltoffenes Lichtenberg. Damit beweisen wir einmal mehr, dass in Lichtenberg kein Platz ist für Rassismus, Antisemitismus und Hetze. Nie wieder Faschismus!“

Quellen und weitere Informationen unter:

https://www.morgenpost.de/berlin/article230580358/Neonazi-Demo-in-Lichtenberg-Polizisten-mit-Steinen-beworfen.html

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2020/10/berlin-tag-der-deutschen-einheit-demonstrationen-corona.html

Die SPD-Lichtenberg ruft zu friedlichen Gegenprotesten am 03.10.2020 in Lichtenberg auf und schließt sich damit dem Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin an

Die SPD-Lichtenberg wird sich gemeinsam mit dem Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin und dem Bündnis „Bunter Wind für Lichtenberg“ an den Gegenprotesten beteiligen. Für Samstag, den 03.10.2020, hat die Kleinstpartei „III. Weg“ aus dem Neonazispektrum eine Demonstration in Berlin-Hohenschönhausen angemeldet.

Die SPD-Lichtenberg ruft zur Teilnahme an der Gegenkundgebung am 03.10.2020 ab 13.00 Uhr vor dem Lindencenter in Berlin-Hohenschönhausen auf, um sich entschlossen den Neonazis vom III. Weg entgegen zu stellen!

Tamara Lüdke, Anton Heinecke und Erik Gührs verteilen Flyer, um zur Teilnahme aufzurufen. Foto: Anton Heinecke

Hierzu erklären Anja Ingenbleek und Erik Gührs, Vorsitzende der SPD-Lichtenberg:

„Wir lassen Neonazis und Rassisten nicht unwidersprochen durch unseren Bezirk marschieren und ihre Hassparolen verbreiten! Wir stehen für eine offene und demokratische Gesellschaft. Als Gründungsmitglied des Bündnisses ‚Bunter Wind für Lichtenberg‘ zeigen wir gemeinsam mit weiteren Verbündeten, dass in Lichtenberg kein Platz für rassistische Hetze ist!“

Die Partei „III.Weg“, die sich ideologisch an der NSDAP orientiert, möchte erneut in unserem Bezirk für ihre Menschenverachtung werben. Ihr Aufmarsch steht unter dem rassistischen Motto „Ein Volk will Zukunft! Heimat bewahren. Überfremdung stoppen. Kapitalismus zerschlagen!“ Damit propagiert sie klar Rassismus gegen vermeintlich Nicht-Deutsche und Hass auf liberale oder weltoffene Menschen, die sich für eine vielfältige Gesellschaft einsetzen.

 

Weitere Informationen unter:

Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin: https://www.berlin-weltoffen.de/03-10-2020/

Bündnis Bunter Wind für Lichtenberg: https://licht-blicke.org/wp-content/uploads/2020/09/20-10-03_Aufruf-Bunter-Wind-fuer-Lichtenberg.pdf

Den Einsatz für die Mitarbeiter*innen von Galeria Kaufhof im Lindencenter fortsetzen

Der Einsatz für die Mitarbeiter*innen von Galeria Kaufhof im Lindencenter muss weitergehen. Die SPD Lichtenberg fordert daher, dass sich der Berliner Senat dafür einsetzt, dass Galeria Karstadt Kaufhof eine soziale und verlässliche Transfergesellschaft gründet, damit der Übergang bis zum neuen Job, insbesondere finanziell, gut geregelt wird. Außerdem fordert die SPD Lichtenberg das Bezirksamt Lichtenberg auf, seinen bisherigen Einsatz engagiert fortzusetzen und die Mitarbeiter*innen von Galeria im Lindencenter weiterhin zu unterstützen.

Der Einsatz zum Erhalt der Galeria-Filialen in Lichtenberg war teilweise erfolgreich. Gemeinsam haben der Senat und das Bezirksamt mit dem sozialdemokratischen Stadtrat für Wirtschaft und Arbeit, Kevin Hönicke, die Galeria-Filiale im Ringcenter erhalten können. Die Mitarbeiter*innen konnten dort vor dem Arbeitsplatzverlust gerettet werden. Die Mitarbeiter*innen von Galeria im Lindencenter stehen aber weiterhin vor einer ungewissen Zukunft.

Die amtierende Co-Vorsitzende der SPD Lichtenberg, Anja Ingenbleek, dazu: „Die Gespräche vor Ort, die Koordinierung mit der Agentur für Arbeit und die Gesprächsrunde mit der Center-Leitung, dem Betriebsrat, dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft und dem Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e. V.,  begrüßen wir als SPD Lichtenberg ausdrücklich. Wir fordern, dass diese Gespräche fortgesetzt werden. Das Bezirksamt sollte darüber hinaus den Stammtisch des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit Lichtenberg nutzen, um gemeinsam mit den Lichtenberger Unternehmen den Galeria-Mitarbeiter*innen im Lindencenter Optionen anzubieten. Hier sollte auch der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e. V. einbezogen werden.“

Der amtierende Co-Vorsitzende Michael Julien Andre ergänzt: „Die SPD-Lichtenberg steht an der Seite der Mitarbeiter*innen von Galeria Kaufhof im Lindencenter. Der Berliner Senat könnte als weitere Unterstützungsmöglichkeit prüfen, ob er den Mitarbeiter*innen ein ähnliches Angebot unterbreiten kann, sich in der Berliner Verwaltung zu bewerben, wie er es damals bei Air Berlin tat.“

Solidarisch mit den Mitarbeiter*innen von Galeria Kaufhof – In Sorge um deren Zukunft und in Sorge um die Zukunft der Nahversorgung im Kiez

Die SPD Lichtenberg reagiert mit Entsetzen auf die Nachricht, dass die Standorte von Galeria Kaufhof im Linden-Center und im Ring-Center geschlossen werden sollen und fordert die Inhaber*innen der Einkaufscenter auf, alle ihre Möglichkeiten zu nutzen, damit es nicht zum Leerstand von Flächen und Gewerberäumen kommt. Oberste Priorität muss die soziale Absicherung der Menschen haben, welche ohne eigenes Verschulden in diese Situation geraten sind.

Die SPD Lichtenberg steht solidarisch an der Seite der Angestellten, des Betriebsrates und kann die Sorge, aber auch die Wut der Menschen verstehen, dass wieder ein Stück Nahversorgung und somit Standortqualität verloren geht. Die SPD Lichtenberg wird daher auch selbst in Gespräche mit den Beschäftigten treten und diese im Kampf um die Filialen und um die Arbeitsplätze unterstützen.

Die amtierende Co-Kreisvorsitzende, Anja Ingenbleek, dazu: „Die Schließung beider Galeria-Standorte in Lichtenberg ist ein großer Verlust für die Mitarbeiter*innen und für den Bezirk. Der entstehende Leerstand kann zu weiteren Leerständen führen. Diesen Dominoeffekt gilt es unbedingt zu verhindern. Gerade für ältere Menschen ist eine gute Nahversorgung immens wichtig und auch die Vielzahl der Arbeitsplätze, welche sich in den unterschiedlichen Firmen innerhalb der Center wiederfindet, ist zu schätzen.“

Der amtierende Co-Kreisvorsitzende, Michael J. Andre, ergänzt: „Wir stehen an der Seite der Mitarbeiter*innen und unterstützen, wo wir können. Das Bezirksamt Lichtenberg und der Berliner Senat müssen alles Mögliche unternehmen, um die Standorte zu retten. Die Gespräche des Bezirksamtes mit dem Betriebsrat aus der Filiale in Hohenschönhausen und dem Centermanagement des Ringcenters sind ein guter Anfang.“

Kevin Hönicke, stv. Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat: „Noch vor Bekanntgabe der betroffenen Filialen haben wir angefangen, Gespräche mit dem Betriebsrat der Lichtenberger Filialen zu führen. Auch Gespräche mit dem Centermanagement werden geführt. Es ist klar, dass wir als Bezirk die Center-Standorte positv entwickeln, um lukrative Orte zu gestalten. Ich rufe Galeria Kaufhof auf: Nehmen Sie die Potenziale im Bezirk und das Wachstum wahr. Jetzt Lichtenberg den Rücken zu kehren, wäre die Aufgabe von lukrativen Standorten und ein Verzicht auf engagierte Mitarbeiter*innen. Beides wäre nicht verständlich!“

Feierstunde für Sozialdemokrat*innen der ersten Stunde

Am Freitag, dem 17.01.20, kamen wir zu einer Festveranstaltung zusammen, um die Gründung der Sozialdemokratischen Partei vor 30 Jahren zu feiern. Im Rahmen einer Feierstunde im Festsaal des Ev. Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge trafen Gründer*innen und Weggefährt*innen von einst zusammen, um gemeinsam an die Zeit des Anfangs zu erinnern.

Gruppenfoto mit den Jubilar*innen und Ehrengästen

Am 7. Oktober 1989 gründeten mutige Frauen und Männer in Schwante die SDP, die Sozialdemokratische Partei in der DDR. Zum ersten Mal seit 1961 erhob sich wieder eine starke, eigenständige sozialdemokratische Stimme in der DDR. Die SDP erhielt Zulauf, gründete sich in vielen Orten und natürlich auch in den Berliner Ostbezirken. Die Kreisverbände Hohenschönhausen und Lichtenberg konstituierten sich im Januar 1990.

Michael Müller, Regierender Bürgermeister

In einer bewegenden Rede sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD): „Es fühlt sich sehr gut an, heute all die Leute wiederzusehen, die damals gestaltet und das Heft in die Hand genommen haben. Auf die Umbruchsphase und die Gestaltung danach können wir stolz sein. Lichtenberg hat sich durch ehrenamtliches Engagement unter Beteiligung von Sozialdemokrat*innen sehr gut entwickelt. Es ist der einzige Berliner Bezirk, der das Zertifikat ‚Familienfreundliche Kommune‘ hat.“

Als Ehrengäste waren SPD Politiker*innen und Unterstützer*innen der ersten Stunde geladen, unter ihnen: Ulrike Liedtke, Präsidentin des Brandenburger Landtages, Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung, Walter Momper,  Regierender Bürgermeister a.D., Renate Hofmeister, Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport und viele mehr. u.v.m.

„Die Gründung der SDP in Hohenschönhausen und Lichtenberg vor 30 Jahren erforderte Mut, Eigeninitiative, das Beschreiten unkonventioneller Wege und den unbedingten Willen, Staat und Gesellschaft demokratisch umzugestalten. Wir erinnern uns an einen ungeheuren Enthusiasmus in jener Zeit und danken den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten der ersten Stunde für ihre demokratische Entschlossenheit und Klarheit sowie das Durchhaltevermögen im Einsatz für ein demokratisches Gemeinwesen bis zum heutigen Tag.“, würdigt Birgit Monteiro, die Lichtenberger SPD-Kreisvorsitzende, die Gründungsmütter und –väter.

Keine halben Bahnen in Hohenschönhausen!

Die SPD Alt-Hohenschönhausen fordert von der BVG, unverzüglich die normalen Verhältnisse an der M5-Linie wiederherzustellen und  eine offene Kommunikation gegenüber den Hohenschönhausenerinnen und Hohenschönhausenern zu betreiben. Es muss darüber informiert werden, wann und wie die aktuelle Situation gelöst werden soll.

Seit Wochen entfallen die zusätzlichen Verstärkerfahrten der M5 zur Landsberger Allee/ Petersburger Straße, obwohl der gültige Fahrplan diese Fahrten ausweist. Die Bahnen fahren nur noch im 10-Minuten-Takt. Die Anzahl der Wagen der Bahnen wurde halbiert. Vor allem im Berufsverkehr wird es vielfach eng. Aushänge und Fahrplanänderungen gibt es nicht.

Anwohner*innen berichten,  ab der Hälfte der Strecke außerhalb des Rings nicht mehr in die Bahnen zusteigen zu können. Die Fahrtzeit habe sich im Berufsverkehr durch die überfüllten Verhältnisse inzwischen verdoppelt.

Julian Görlitz, Vorsitzender der SPD Alt-Hohenschönhausen, dazu: „Projekte wie der BerlKönig nützen uns wenig. Für die Außenbezirke ist eine gute und verlässliche ÖPNV-Anbindung wichtiger. Die BVG sollte sich mehr auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und bessere Angebote für die Menschen schaffen, die alltäglich auf einen reibungslosen Transfer in die Innenstadt angewiesen sind.“

Jutta Feige, verkehrspolitische Sprecherin der SPD Fraktion Lichtenberg, ergänzt: „Wir erwarten, dass die Situation für Hohenschönhausen kurzfristig gelöst wird und der Bezirk nicht weiter vom ÖPNV abgehängt wird.“

Weil wir Hohenschönhausen lieben: SPD erarbeitet Hohenschönhausenplan!

Hohenschönhausen ist liebens- und lebenswert. Das zeigen die Menschen, die hier seit vielen Jahren leben, aber auch die, die hierherziehen.

Damit das so bleibt und die Lebenssituation noch besser wird, muss mehr für Hohenschönhausen getan werden:

Im Bezirk, aber vor allem auch im Land Berlin.

Hohenschönhausen braucht mehr Aufmerksamkeit, mehr Wertschätzung, vor allem aber mehr Ressourcen und konkretes Handeln im Großen wie im Kleinen.

Wir fordern deshalb:

  1. Neustart am Prerower Platz – Chance zur Aufwertung jetzt nutzen!

Bei dem Grundstücksgeschäft zwischen der BIM und einem privaten Investor kommt es zur Rückabwicklung. Dieses landeseigene und nun freie Grundstück Wartenberger Straße/Prerower Platz wollen wir gemeinsam mit den Hohenschönhausenerinnen und Hohenschönhausenern neugestalten und mit der HOWOGE und anderen Partner*innen umsetzen.

  1. Eine Kunsthalle für Hohenschönhausen

In kaum einer Region gibt es so viele Ateliers und andere Arbeitsräume von Künstler*innen wie in Hohenschönhausen. Die Kunst, die hier entsteht, wollen wir sichtbar und erlebbar machen. Wir brauchen deshalb an einem zentralen Ort in Hohenschönhausen eine große Kunsthalle mit berlinweiter Ausstrahlung. Unser Vorschlag: Der Prerower Platz. Und es darf ruhig ein bisschen mehr sein. Hier ist Platz für weitere Ateliers, aber auch für Wohnungen und Kneipen, für vielfältige Arbeits- und Lebensräume für Künstler*innen, Studierende sowie andere Kreative.

  1. Mit der U-Bahn nach Hohenschönhausen

Hohenschönhausen sollte noch enger und vielfältiger an die Innenstadt angebunden werden. Wir fordern deshalb den Senat auf, eine konkrete Planung für die Realisierung der seit 1955 geplanten U-Bahnlinie 10 nach Falkenberg über Weißensee vorzulegen.  Auch die U-Bahnlinie 11 über die Landsberger Allee nach Marzahn-Hellersdorf wird dringend benötigt, um neu entstehende Wohngebiete wie die Weiße Taube besser an den ÖPNV anzuschließen und den Autoverkehr zu reduzieren. Wenn wir mit der Konkretisierung der Planung nicht heute beginnen, wird auch 2070 noch keine U-Bahn nach Hohenschönhausen fahren.

  1. Eine bessere und attraktive S-Bahn-Anbindung

Auch die Anbindung mit der S75 muss dringend verbessert werden. In einem ersten Schritt muss kurzfristig der Stand von 2016 (Verkehr bis Westkreuz alle 10 Minuten) wiederhergestellt werden. Die Barrierefreiheit am S-Bahnhof Gehrenseestraße muss zügig in Angriff genommen und spätestens 2020 hergestellt werden. Mittelfristig muss die Verlängerung der S75 nach Karow realisiert werden. Auch die Schaffung einer Nahverkehrstangente von Hohenschönhausen über den Berliner Außenring zum Flughafen BER unterstützen wir.

Wir fordern, dass mittelfristig alle S-Bahnhöfe in Hohenschönhausen modernisiert sowie barrierefrei und attraktiv gestaltet werden.

  1. Ärzte nach Hohenschönhausen jetzt!

Der Mangel an Kinder-, Fach- und Allgemeinärzt*innen ist in Hohenschönhausen besonders spürbar. Viele der noch vor Ort praktizierenden Ärzt*innen haben die Renteneintrittsgrenze seit langem überschritten und/ oder werden von der Nachfrage überrannt. Wir fordern die kassenärztliche Vereinigung deshalb auf, schnelle und spürbare Maßnahmen zur Ansiedlung von Ärzt*innen in Hohenschönhausen zu ergreifen. Hohenschönhausen darf nicht zum medizinischen Notstandsgebiet werden!

  1. Vielfalt fördern: Ein Hohenschönhausen für alle!

Wir wollen, dass Hohenschönhausen ein attraktiverer Lebensort für alle Menschen wird. Daher wollen wir durch eine gezielte Ansiedlungspolitik der gesamten Bandbreite unserer Berliner Gesellschaft in Hohenschönhausen ein Zuhause bieten. Hierfür müssen wir Familien – besonders den Alleinerziehenden – ein flächendeckendes und ausreichendes Angebot für die Kinder bieten. Aber auch die Älteren dürfen keine Angst vor Verdrängung haben. Darüber hinaus muss die gesamte Infrastruktur sowie der Wohnraum ein Standortvorteil von Hohenschönhausen gegenüber anderen Stadtteilen in Berlin sein. „Hohenschönhausen: Die Großsiedlungsperle des Ostens“, das ist unser Ziel.

Unsere Erfahrungen und der Austausch mit unseren Mitgliedern aus Hohenschönhausen haben gezeigt, dass diese sechs Punkte entscheidend für die Verbesserung der Lebenssituation in Hohenschönhausen sind. Wir werden mit Initiativen zu diesen Punkten den Hohenschönhausenplan starten. Fortsetzen wollen wir das Ganze aber nicht allein. Wir werden bis Jahresende die Bürgerinnen und Bürger in Hohenschönhausen zu ihren Ideen und Wünschen befragen. Zusätzlich möchten wir aber auch von Personen, die nicht in Hohenschönhausen leben, wissen, was der Bezirksteil ihnen bieten muss, damit sie dorthin ziehen. Dieser Prozess wird in einer Hohenschönhausen-Konferenz zu Beginn des kommenden Jahres gipfeln und wir gehen anschließend mit Initiativen in eine zweite Runde.

Wir fordern aber das Bezirksamt Lichtenberg, den Berliner Senat und weitere Kooperationspartner auf, die vielen notwendigen kleinen und großen Schritte zur Verbesserung der Lebenssituation in Hohenschönhausen zu gehen.

Zu den Dingen, mit deren Realisierung wir ab heute beginnen müssen, gehören:

  1. Straßen, Grünanlagen, Spielplätze, landes- und bezirkseigene Immobilien ertüchtigen, pflegen und erhalten.
  2. die Bahnhöfe Wartenberg und Hohenschönhausen aufwerten, den Leerstand beseitigen.
  3. Mobilität nachhaltig und zeitgemäß planen und realisieren.

Gemeinsam für Hohenschönhausen!

Birgit Monteiro, Vorsitzende der SPD Lichtenberg

Kevin Hönicke, Vorsitzender der SPD Fraktion in der BVV Lichtenberg

Karin Halsch, Mitglied des Abgeordnetenhauses für Hohenschönhausen

Daniel Schäfer, Vorsitzender der SPD Neu-Hohenschönhausen

Julian Görlitz, Vorsitzender der SPD Alt-Hohenschönhausen

Karin Halsch (MdA) ist am 25.05.2018 in Hohenschönhausen unterwegs

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

als ihre Vertreterin im Abgeordnetenhaus stelle ich die Entwicklung Hohenschönhausens in den Mittelpunkt meiner Arbeit. Dabei ist der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern von zentraler Bedeutung. Deswegen lade ich Sie recht herzlich zu meinem Veranstaltungstag „Fraktion vor Ort“ am 25.Mai ein. Mir ist es wichtig, Ihre Anregung, Ideen und Wünsche aufzunehmen und mich dafür einzusetzen, dass sie Realität werden. Dabei liegt mir besonders am Herzen, dass sich alle Menschen bei uns wohlfühlen und gern in Hohenschönhausen leben. Auch vor neuen Herausforderungen scheue ich mich nicht. Sprechen Sie mich an.

Wenn Sie nicht an meinem Veranstaltungstag teilnehmen können, lade ich Sie ebenso herzlich in mein Bürgerbüro ein. Seit fast zehn Jahren biete ich dort (fast) jeden Mittwoch meine Sprechstunde an – auch am 30. Mai. Ich freue mich, wenn Sie vorbeischauen!

Herzlichst

Ihre Karin Halsch

———————————————————————————————————————————————————————————

Das Programm am Freitag, 25. Mai 2018 im Einzelnen:

10:00 Uhr: Fachgespräch mit dem FrauenTechnikZentrum e.V. und dem
wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Frank Jahnke, MdA
Ort: Zum Hechtgraben 1, 13051 Berlin
(presseöffentlich)

11:30 Uhr: Besuch beim Förderverein für arbeitlose Jugendliche e.V.
Ahrenshooper Straße 7, 13051 Berlin
(presseöffentlich)

13:00 Uhr: Infostand: Läuft was falsch? Dann zu Halsch!
Ort: Vor dem Lindencenter, Prerower Platz, 13051 Berlin
(öffentlich)

16:00 Uhr: Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
auf Einladung der Abgeordneten Karin Halsch
Ort: Genslerstr. 66, 13055 Berlin
(öffentlich mit Anmeldung bis 23.05. per E-Mail an:
info@karin-halsch.de)

Homepage von Karin Halsch

Neuer Kreisvorstand der SPD Lichtenberg gewählt

Am Samstag, 14.04.18, wählte die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Lichtenberg im RBO Haus der Generationen einen neuen Kreisvorstand.

Zur Vorsitzenden wurde Birgit Monteiro (Mitglied der Abteilung Alt-Lichtenberg) gewählt. Sie wird das Projekt „Schwarzbuch der Ungerechtigkeiten. Buntbuch des Handelns“ koordinieren, das ab sofort startet.

„Alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger sind herzlich eingeladen, sich mit Ungerechtigkeiten, die sie im Kleinen wie im Großen erleben, an uns zu wenden. Wir sind auf zahlreichen Infoständen, auf Veranstaltungen oder per Post bzw. Mail info@spd-lichtenberg.de gern für Sie erreichbar. Wir werden Ihre Probleme und Erfahrungen in den Mittelpunkt unserer politischen Arbeit stellen, Lösungswege erarbeiten und unser konkretes politisches Handeln, für die Menschen nachvollziehbarer und natürlich die Welt im Ergebnis Stück für Stück gerechter machen.“, so Birgit Monteiro.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Dr. Anja Ingenbleek (Abteilung Karlshorst) und Julien André (Abteilung Fennpfuhl) gewählt. Dr. Anja Ingenbleek wird verantwortlich sein für die Themen Wissensmanagement / Transparenz, Schulungen & politische Bildung. Sie versteht sich außerdem als Ansprechpartnerin für Schulen und Sportvereine. Julien André wird den Kontakt zu Betriebsräten und Gewerkschaften herstellen und pflegen. Er wird eine jährliche Zufriedenheitsumfrage vorbereiten, aus welcher der Kreisvorstand wertvolles Feedback gewinnen kann.

Zum Kreiskassierer wurde Daniel Schäfer (Abteilung Neu-Hohenschönhausen) gewählt. Er ist außerdem ein Experte für das Schnittstellenmanagement, das in der politischen Arbeit zunehmend wichtiger wird.

Kevin Einenkel (Abteilung Friedrichsfelde-Rummelsburg) wurde zum Schriftführer gewählt. Neben den klassischen Aufgaben des Schriftführers wird er die Öffentlichkeitsarbeit der SPD Lichtenberg übernehmen und diese weiterentwickeln. Er wird den Jusos eine starke Stimme im höchsten Gremium der Lichtenberger SPD geben.

Jahresempfang: Lichtenberger SPD würdigt Engagement

Gut 200 Gäste folgten der Einladung der SPD Lichtenberg zum Jahresempfang. Im Kino Cinemotion in Hohenschönhausen würdigten die Sozialdemokraten traditionell das ehrenamtliche Engagement. Mit dem Preis für „Mut, Zivilcourage, Demokratie“ wurden die Akteurinnen und Akteure des Café Maggie ausgezeichnet. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Fahrradwerkstatt in der Karlshorster Notunterkunft wurden in der Kategorie „Solidarisches Miteinander“ gewürdigt.

Weiterlesen