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Arbeitsmarkt im Zeichen der Pandemie – SPD Lichtenberg veranstaltet digitales Plenum zur aktuellen Entwicklung des Arbeitsmarktes

Die Folgen der von der WHO ausgerufenen Pandemie sind auch in der Arbeitswelt deutlich zu sehen. Zur sozialen und ökonomischen Absicherung wurden auf Bundes- und Landesebene verschiedene Maßnahmen ergriffen. Dazu gehört ein inzwischen verlängertes Kurzarbeiter*innengeld sowie diverse Soforthilfepakete.

Gemeinsam mit Lutz Neumann vom Jobcenter Lichtenberg will die SPD Lichtenberg mit dem stellv. Bürgermeister sowie Stadtrat für Wirtschaft und Arbeit Kevin Hönicke und ihrer Co-Kreisvorsitzenden Anja Ingenbleek in einem digitalen Plenum ein Fazit ziehen und aktuelle Fragen beantworten. Ziel der Debatte ist zu klären, ob die Maßnahmen Wirkung gezeigt haben, welche Schwerpunkte in Lichtenberg gesetzt wurden und was wir aus der Entwicklung für die Zukunft des Arbeitsmarkts lernen.

Zu dieser Debatte laden wir ein am 30.11.2020 von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr als Zoom-Videokonferenz.

Zu Gast im Plenum:

Lutz Neumann ist bereits seit 2013 Geschäftsführer im Jobcenter Berlin Lichtenberg und hat im Juli seine Amtszeit ein weiteres Mal verlängert. Er ist der Mann vom Fach für die Analysen zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Bezirk.

Kevin Hönicke ist stellvertretender Bezirksbürgermeister und seit April 2020 zuständig für das Ressort Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung im Bezirksamt Lichtenberg. Hier koordiniert er seit Beginn das Krisenmanagement in der Lichtenberger Arbeitswelt.

Anja Ingenbleek ist Co-Vorsitzende der SPD Lichtenberg und Schul- und Bildungsexpertin. Ihr liegt es am Herzen, in Lichtenberg den von Beginn an gesetzten Fokus auf den Auszubildenden zu halten und auch landes- und bundesweit zu stärken.

Die Zugangsdaten zum Plenum erhalten Sie nach einer Anmeldung mit Vor- und Nachnamen an info@spd-lichtenberg.de. Die Veranstalter behalten sich vor, auch im digitalen Raum von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.

Home-Office und Digitalisierung – Lichtenberg zukunftsfähig machen

Die SPD Lichtenberg setzt sich in einer Resolution des Kreisvorstandes dafür ein, dass die Attraktivität des Bezirks als Arbeitgeber gesteigert und das Angebot für Bürger*innen flexibler wird. Dazu gehört neben mehr Homeoffice-Möglichkeiten für Mitarbeiter*innen der Bezirksverwaltung auch die Ausweitung digitaler Dienstleistungen. 

In der Corona-Krise zeigt sich, dass Lichtenberg als Bezirk gut und besonnen auf die Pandemie reagiert. Das ist vor allem den Lichtenberger*innen zu verdanken, die die vom Senat und vom Bezirk ergriffenen Maßnahmen zum größten Teil verantwortungsbewusst und verständnisvoll umsetzen. Es wird aber auch deutlich, wo Verbesserungsbedarf besteht.

Gerade in Krisenzeiten braucht es eine handlungsfähige und schnell reagierende Verwaltung. Aktuell ist offensichtlich, dass ein flexibles Arbeiten bei Bedarf auch von zu Hause aus möglich sein muss. Das gilt aber nicht nur im Pandemiefall. Auch darüber hinaus stärkt es die Attraktivität des Bezirks als Arbeitgeber, wenn ein Arbeiten im Homeoffice unkompliziert erfolgen kann.

Daher setzt die SPD Lichtenberg sich in ihrer Resolution dafür ein, dass alle Mitarbeiter*innen im Bezirksamt, deren Tätigkeit prinzipiell von Zuhause aus durchführbar ist, diese Möglichkeit bei eigenem Wunsch in Vollzeit oder Teilzeit erhalten. Zur Regelung von Homeoffice-Arbeit bedarf es aber eines klaren Konzeptes von Seiten des Bezirks, das den Anforderungen des Arbeitsschutzes gerecht wird. Denn die Fürsorgepflicht des Bezirksamtes gilt selbstverständlich auch gegenüber Mitarbeiter*innen im Homeoffice.

Weiterhin fordert die SPD Lichtenberg, dass das digitale Dienstleistungsangebot der Bezirke schnellstmöglich ausgeweitet wird. Ein persönliches Erscheinen der Bürger*innen sollte nur noch in Ausnahmefällen erforderlich sein. Auch können Beratungsangebote des Bezirks als Webkonferenz oder weiterhin auch telefonisch durchgeführt werden. Langfristig kann so ein flexibleres Angebot für die Bürger*innen gewährleistet werden.

Die amtierende Co-Vorsitzende der SPD Lichtenberg, Anja Ingenbleek, dazu: „Der Bezirk sollte seine Attraktivität als Arbeitgeber durch mehr und bessere Homeoffice-Möglichkeiten für seine Mitarbeiter*innen steigern. Bei Bedarf sollte dabei ein rasches und reibungsloses Umschalten auf ein Arbeiten im Homeoffice möglich sein. Dazu braucht es aber unbedingt ein klares Konzept, das Arbeitnehmer*innenrechte im Bereich des Homeoffice klar definiert, festschreibt und absichert“

Der amtierende Co-Vorsitzende der SPD Lichtenberg, Michael J. Andre, ergänzt: „Für die Zukunftsfähigkeit des Bezirks ist es ebenfalls wichtig, dass Online-Angebote für Bürger*innen ausgeweitet werden. In der heutigen Zeit sollte es nur noch in Ausnahmefällen erforderlich sein, dass Bürger*innen für Anträge und weitere Anliegen persönlich im Amt vorsprechen müssen. Sowohl für dieses zeitgemäße digitale Dienstleistungsangebot als auch für ein unkompliziertes Arbeiten im Homeoffice ist ein schnelles Internet unabdingbar. Die zuständigen Stellen müssen sich daher mit vollem Einsatz um den Ausbau und den Zugang zu dieser Technologie kümmern.“