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SPD Lichtenberg diskutiert zu: „Dauer und Perspektiven des deutschen Afghanistan-Engagements“

Die SPD Lichtenberg hat am 23. Februar 2010 auf einer Diskussionsveranstaltung zum Dauer und zu den Perspektiven des deutschen Afghanistan-Einsatzes beraten. Diese Veranstaltung war eine von zahlreichen Veranstaltungen in den Gliederungen der SPD bundesweit, die auch in die Willensbildung der SPD-Bundestagsfraktion eingeflossen sind.

Der Gastreferent Hans-Peter Bartels, MdB, erläuterte, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung den Forderungen der SPD mit ihrem im Deutschen Bundestag am 25. Februar 2010 zur Abstimmung stehenden Vorschlag zur Verlängerung des Afghanistan-Mandats weitgehend entgegen gekommen ist. Keine neuen deutschen Kampftruppen, eine deutliche Aufstockung ziviler Mittel, mehr Ausbildung für afghanische Sicherheitskräfte, Beginn des Abzugs der deutschen Truppen ab 2011 und die Benennung Weiterlesen

Erinnerung an die Zeit vor 20 Jahren

“Wir wollen hier und heute die Gründer der SDP in Lichtenberg und Hohenschönhausen zu Wort kommen lassen um aus ihren Erfahrungen des Anfangs für das heute zu lernen”, so bezeichnete Andreas Geisel in seinen Begrüßungsworten das Motto der Veranstaltung “ ein Stück Geschichte der SPD- von der SDP zur SPD Hohenschönhausen und SPD Lichtenberg”, die am 9. Februar 2010 stattfand.

Nachdem am 7. Oktober 1989 die SDP in Schwante gegründet wurde, bildeten sich in den nachfolgenden Wochen und Monaten in allen Kreisen und Bezirken der damaligen DDR Basisgruppen der SDP – so auch in Lichtenberg und Hohenschönhausen. Auf einer Delegiertenversammlung Mitte Januar beschloss die Sozialdemokratische Partei in der DDR nicht nur ein Programm sondern auch, dass die Partei mit „SPD“ abgekürzt werden soll. Ende Januar 1990 fanden sowohl in Lichtenberg als auch in Hohenschönhausen erste Parteitage mit Wahlen der Vorstände statt. Weiterlesen

20 Jahre friedliche Revolution – Erinnerung an die SDP-Gründung

Talkrunde mit Wolfgang Thierse, Andreas Geisel, Anne-Kathrin Pauk und Thomas Krüger, Foto: U. Horb

Für Wolfgang Thierse, SPD-Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Vorsitzender der SPD in der DDR, steht fest: Ohne die Sozialdemokratische Partei (SDP) wäre es 1989 nicht zum Mauerfall gekommen: „Im Gegensatz zu vielen anderen Oppositionsgruppen in der DDR hatte die SDP viel eher begriffen: Man muss sich um die Macht kümmern.“

Gemeinsam mit Anne-Kathrin Pauk, ehemalige Vorsitzende der Berliner SDP, und Thomas Krüger, ehemaliger Geschäftsführer der Berliner SDP und jetziger Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, erinnerte sich Wolfgang Thierse in der Podiumsdiskussion „20 Jahre friedliche Revolution“ an die Entwicklung der vor dem Mauerfall am 7. Oktober 1989 gegründeten SDP in der DDR. Begrüßt wurde das Publikum von Walter Momper, Regierender Bürgermeister von Berlin während des Mauerfalls. In seinen einführenden Worten rief er ins Gedächtnis: „Die Gründung der SDP ist ein Beleg für die historische Tatsache: Es waren die Bürger selbst, die diese friedliche Revolution vor 20 Jahren geführt haben.“ Moderiert wurde die Veranstaltung vom Lichtenberger SPD Kreisvorsitzenden und Bundestagskandidaten Andreas Geisel.
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