Mélanie Reuter

Die Trabrennbahn rennt nicht weg

Zur zukünftigen Entwicklung der Trabrennbahn Karlshorst

von Mélanie Reuter und Fabian Odoj, Abteilung Karlshorst/Friedrichsfelde-Süd

In Karlshorst beschäftigt die Bürger*innen aktuell die Zukunft der Trabrennbahn. Was passiert zukünftig mit diesem Wahrzeichen des Kiezes mit Bedeutung über die Grenzen des Bezirks hinaus?

Die Trabrennbahn Karlshorst

Das Gelände der Trabrennbahn Karlshorst befindet sich in privatem Eigentum. Wir als SPD pflegen den Austausch mit den Eigentümern und können eine Sorge schon nehmen: Die Trabrennbahn soll nicht verschwinden, sondern modernisiert werden und zukünftig besser in den bestehenden Strukturen unseres Kiezes einfügen. Das Konzept der Betreiber sieht sowohl den Erhalt bestehender Strukturen vor, wie z.B. den Pferdesportpark, die Traberschule und die Denkmaltribüne. Auch Neues soll entstehen, wie der Bau von Mietwohnungen nach dem Berliner Modell und eine Kita. Der lang ersehnte Sportplatz, ein Volleyballplatz und eine Boulder-Halle sind geplant.

Wir als SPD setzen uns dafür ein, dass

  • beim Bau der geplanten Wohnungen nicht Luxus- sondern sozial verträgliche Mietwohnungen für die breite Mitte der Gesellschaft entstehen.
  • als Träger der Neubauwohnungen zudem städtische Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften zum Zuge kommen.
  • ein Gewerberaumkonzept kommt, das nachhaltige Firmen begrüßt
  • darauf geachtet wird, ausreichend Fläche für Arztpraxen, lokale Dienstleistungen, Gastronomie und Nahversorgung zur Verfügung zu stellen.

Mit anderen Worten: Wir wollen, dass sich ein modernes und lebendiges Quartier (weiter-)entwickelt!

Es wird für die Karlshorster*innen bald möglich sein, sich im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens zu beteiligen und Anregungen einzubringen.

Weitere Informationen finden Sie unter https://mein.berlin.de/projekte/trabrennbahn-karlshorst/.

Ein Artikel aus dem Stadtblatt von Mai 2021