Im Rahmen des Seenfests am Orankesee wurde heute der Frieda-Rosenthal-Preis 2025 an den Vorstand des Fördervereins Obersee & Orankesee (FOO) verliehen. Mit der Auszeichnung werden das langjährige Engagement und die vielfältigen Aktivitäten des Vereins für Nachbarschaft, Kultur und Gemeinsinn gewürdigt.
Mit Projekten wie dem Seenfest, das jedes Jahr mehrere tausend Besucherinnen und Besucher anzieht, der Bücherbox am Rosengarten oder dem OrankeChor hat der Verein Treffpunkte geschaffen, die weit über die Siedlung hinaus ausstrahlen. Regelmäßige Arbeitseinsätze, kulturelle Initiativen und die enge Zusammenarbeit mit Nachbarinnen und Nachbarn machen deutlich: Der FOO ist längst ein zentraler Motor für lebendige Nachbarschaftskultur in Alt-Hohenschönhausen.
„Der Förderverein Obersee & Orankesee beweist seit vielen Jahren, dass Gemeinsinn, Kreativität und Beharrlichkeit unser Zusammenleben ganz konkret verändern können. Ob Seenfest, Bücherbox, OrankeChor oder die vielen kleineren Aktionen im Park – hier wird Nachbarschaft lebendig gestaltet. “Dass dieses Engagement von einem ganzen Vorstand getragen wird, macht die Arbeit besonders stark und nachhaltig“, sagte die Lichtenberger SPD-Vorsitzende Tamara Lüdke bei der Preisübergabe.
Der Vorschlag zur Ehrung wurde von Stefan Schenck eingebracht, der seit kurzem selbst Mitglied im FOO ist: „Ich kenne den Förderverein und seine vielfältige Arbeit seit Jahren und weiß, mit wie viel Energie, Herzblut und Kreativität der Vorstand Verantwortung übernimmt. Dieses Engagement ist ein großes Geschenk für unseren Kiez und strahlt weit über Lichtenberg hinaus. Das verdient, durch eine Mitgliedschaft im Förderverein unterstützt zu werden!“
Hintergrund:
Der Frieda-Rosenthal-Preis wird seit 2018 jährlich vergeben. Er erinnert an die Lichtenberger Kommunalpolitikerin Frieda Rosenthal (1891–1936) und zeichnet Menschen und Initiativen aus, die durch ihr Wirken den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Lichtenberg stärken. Gestiftet wurde der Preis von Birgit Monteiro, die auch die Patenschaft für den Stolperstein von Frieda Rosenthal übernommen hat.
