Bundespolitik live erleben – Einladung zur Teilnahme an einer Bundestagsfahrt mit Klaus Mindrup, MdB

Die SPD-Lichtenberg lädt Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 13. Dezember 2018, zu einem Besuch des Deutschen Bundestages ein. Bei der ganztägigen Veranstaltung haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, eine Plenarsitzung des Bundestages live mitzuerleben.

Neben dem Besuch eines weiteren Bundesministeriums wird es ausreichend Zeit für Gespräche mit dem Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup geben. Klaus Mindrup ist Mitglied in den Ausschüssen für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen sowie Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und Genossenschaftsbeauftragter der SPD-Fraktion im Bundestag.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung bis zum Donnerstag, 22. November 2018.

Bitte richten Sie Ihre Anmeldungen mit Kontaktdaten per E-Mail, postalisch oder telefonisch an:

Kreisbüro SPD-Lichtenberg

Rathausstraße 7

10367 Berlin

info@spd-lichtenberg.de

Tel.: 030 / 97 60 67 30

Fax: 030 / 97 60 46 64

10 jähriges Jubiläum des Frieda-Rosenthal-Preises – Die SPD Lichtenberg verleiht Frieda-Rosenthal-Preis an Benjamin Seehaus für sein Engagement bei der Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt

v.l.n.r.: Birgit Monteiro (Vorsitzende SPD Lichtenberg), Preisträger Benjamin Seehaus, Dilek Kolat (Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung), Lutz Neumann (Geschäftsführer Jobcenter Lichtenberg)

Unter der Schirmherrschaft von Birgit Monteiro, Kreisvorsitzende der SPD-Lichtenberg, hat die SPD-Lichtenberg den Frieda-Rosenthal-Preis am 07. September 2018 in der Kiezspinne an Benjamin Seehaus verliehen. Auch die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat, bedankte sich mit persönlichen Worten bei Herrn Seehaus für seine Arbeit.

Bereits zum 10. Mal würdigen die SPD Lichtenberg und Birgit Monteiro Personen, die sich in außergewöhnlicher Weise für das demokratische Gemeinwesen und eine solidarische Nachbarschaft engagiert haben, mit dem Frieda-Rosenthal-Preis. Aus den vielen eingereichten Vorschlägen hat sich die Jury für Benjamin Seehaus entschieden.

Benjamin Seehaus arbeitete bis zu seinem Wechsel vor wenigen Tagen zur Zentrale der Arbeitsagentur nach Nürnberg im Jobcenter Lichtenberg als Arbeitsvermittler und kümmerte sich um schwerbehinderte Menschen. Und das tat er mit außerordentlichem, ja schon ungewöhnlichem persönlichem Engagement. Er gab langzeitarbeitslosen Schwerbehinderten Hoffnung, wieder eine Arbeit zu finden. Das hat er vor allem durch seine intensive, individuelle Beratung und vielfältigen Aktionen, außerhalb der üblichen Beratungsangebote, erreicht. Er schaut sich die Unternehmen vor Ort an, erörterte mit den Arbeitgebern infrage kommende Beschäftigungsmöglichkeiten oder organisierte u.a. Speed-Datings für schwerhörige oder gehörlose Bewerber*innen. Die Menschen, denen er geholfen hat, loben vor allem seine unendliche Geduld und dass er die Gespräche immer auf Augenhöhe geführt hat. Sie sind begeistert, dass sich jemand mit so viel Mut, Kraft und Kreativität für Integration einsetzt. Herr Seehaus hat mit seinem Einsatz einen sehr großen Beitrag geleistet, schwerbehinderten Menschen in Lichtenberg eine Teilhabe am Arbeitsleben und in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Weil wir Hohenschönhausen lieben: SPD erarbeitet Hohenschönhausenplan!

Hohenschönhausen ist liebens- und lebenswert. Das zeigen die Menschen, die hier seit vielen Jahren leben, aber auch die, die hierherziehen.

Damit das so bleibt und die Lebenssituation noch besser wird, muss mehr für Hohenschönhausen getan werden:

Im Bezirk, aber vor allem auch im Land Berlin.

Hohenschönhausen braucht mehr Aufmerksamkeit, mehr Wertschätzung, vor allem aber mehr Ressourcen und konkretes Handeln im Großen wie im Kleinen.

Wir fordern deshalb:

  1. Neustart am Prerower Platz – Chance zur Aufwertung jetzt nutzen!

Bei dem Grundstücksgeschäft zwischen der BIM und einem privaten Investor kommt es zur Rückabwicklung. Dieses landeseigene und nun freie Grundstück Wartenberger Straße/Prerower Platz wollen wir gemeinsam mit den Hohenschönhausenerinnen und Hohenschönhausenern neugestalten und mit der HOWOGE und anderen Partner*innen umsetzen.

  1. Eine Kunsthalle für Hohenschönhausen

In kaum einer Region gibt es so viele Ateliers und andere Arbeitsräume von Künstler*innen wie in Hohenschönhausen. Die Kunst, die hier entsteht, wollen wir sichtbar und erlebbar machen. Wir brauchen deshalb an einem zentralen Ort in Hohenschönhausen eine große Kunsthalle mit berlinweiter Ausstrahlung. Unser Vorschlag: Der Prerower Platz. Und es darf ruhig ein bisschen mehr sein. Hier ist Platz für weitere Ateliers, aber auch für Wohnungen und Kneipen, für vielfältige Arbeits- und Lebensräume für Künstler*innen, Studierende sowie andere Kreative.

  1. Mit der U-Bahn nach Hohenschönhausen

Hohenschönhausen sollte noch enger und vielfältiger an die Innenstadt angebunden werden. Wir fordern deshalb den Senat auf, eine konkrete Planung für die Realisierung der seit 1955 geplanten U-Bahnlinie 10 nach Falkenberg über Weißensee vorzulegen.  Auch die U-Bahnlinie 11 über die Landsberger Allee nach Marzahn-Hellersdorf wird dringend benötigt, um neu entstehende Wohngebiete wie die Weiße Taube besser an den ÖPNV anzuschließen und den Autoverkehr zu reduzieren. Wenn wir mit der Konkretisierung der Planung nicht heute beginnen, wird auch 2070 noch keine U-Bahn nach Hohenschönhausen fahren.

  1. Eine bessere und attraktive S-Bahn-Anbindung

Auch die Anbindung mit der S75 muss dringend verbessert werden. In einem ersten Schritt muss kurzfristig der Stand von 2016 (Verkehr bis Westkreuz alle 10 Minuten) wiederhergestellt werden. Die Barrierefreiheit am S-Bahnhof Gehrenseestraße muss zügig in Angriff genommen und spätestens 2020 hergestellt werden. Mittelfristig muss die Verlängerung der S75 nach Karow realisiert werden. Auch die Schaffung einer Nahverkehrstangente von Hohenschönhausen über den Berliner Außenring zum Flughafen BER unterstützen wir.

Wir fordern, dass mittelfristig alle S-Bahnhöfe in Hohenschönhausen modernisiert sowie barrierefrei und attraktiv gestaltet werden.

  1. Ärzte nach Hohenschönhausen jetzt!

Der Mangel an Kinder-, Fach- und Allgemeinärzt*innen ist in Hohenschönhausen besonders spürbar. Viele der noch vor Ort praktizierenden Ärzt*innen haben die Renteneintrittsgrenze seit langem überschritten und/ oder werden von der Nachfrage überrannt. Wir fordern die kassenärztliche Vereinigung deshalb auf, schnelle und spürbare Maßnahmen zur Ansiedlung von Ärzt*innen in Hohenschönhausen zu ergreifen. Hohenschönhausen darf nicht zum medizinischen Notstandsgebiet werden!

  1. Vielfalt fördern: Ein Hohenschönhausen für alle!

Wir wollen, dass Hohenschönhausen ein attraktiverer Lebensort für alle Menschen wird. Daher wollen wir durch eine gezielte Ansiedlungspolitik der gesamten Bandbreite unserer Berliner Gesellschaft in Hohenschönhausen ein Zuhause bieten. Hierfür müssen wir Familien – besonders den Alleinerziehenden – ein flächendeckendes und ausreichendes Angebot für die Kinder bieten. Aber auch die Älteren dürfen keine Angst vor Verdrängung haben. Darüber hinaus muss die gesamte Infrastruktur sowie der Wohnraum ein Standortvorteil von Hohenschönhausen gegenüber anderen Stadtteilen in Berlin sein. „Hohenschönhausen: Die Großsiedlungsperle des Ostens“, das ist unser Ziel.

Unsere Erfahrungen und der Austausch mit unseren Mitgliedern aus Hohenschönhausen haben gezeigt, dass diese sechs Punkte entscheidend für die Verbesserung der Lebenssituation in Hohenschönhausen sind. Wir werden mit Initiativen zu diesen Punkten den Hohenschönhausenplan starten. Fortsetzen wollen wir das Ganze aber nicht allein. Wir werden bis Jahresende die Bürgerinnen und Bürger in Hohenschönhausen zu ihren Ideen und Wünschen befragen. Zusätzlich möchten wir aber auch von Personen, die nicht in Hohenschönhausen leben, wissen, was der Bezirksteil ihnen bieten muss, damit sie dorthin ziehen. Dieser Prozess wird in einer Hohenschönhausen-Konferenz zu Beginn des kommenden Jahres gipfeln und wir gehen anschließend mit Initiativen in eine zweite Runde.

Wir fordern aber das Bezirksamt Lichtenberg, den Berliner Senat und weitere Kooperationspartner auf, die vielen notwendigen kleinen und großen Schritte zur Verbesserung der Lebenssituation in Hohenschönhausen zu gehen.

Zu den Dingen, mit deren Realisierung wir ab heute beginnen müssen, gehören:

  1. Straßen, Grünanlagen, Spielplätze, landes- und bezirkseigene Immobilien ertüchtigen, pflegen und erhalten.
  2. die Bahnhöfe Wartenberg und Hohenschönhausen aufwerten, den Leerstand beseitigen.
  3. Mobilität nachhaltig und zeitgemäß planen und realisieren.

Gemeinsam für Hohenschönhausen!

Birgit Monteiro, Vorsitzende der SPD Lichtenberg

Kevin Hönicke, Vorsitzender der SPD Fraktion in der BVV Lichtenberg

Karin Halsch, Mitglied des Abgeordnetenhauses für Hohenschönhausen

Daniel Schäfer, Vorsitzender der SPD Neu-Hohenschönhausen

Julian Görlitz, Vorsitzender der SPD Alt-Hohenschönhausen