Neustart der Aktion Noteingang in Lichtenberg

Die Jusos Lichtenberg setzen sich für die Wiederaufnahme der Aktion Noteingang in Lichtenberg ein. Als Vorbild soll der Bezirk Treptow-Köpenick dienen. Ursprünglich wurde die Aktion in Lichtenberg schon einmal in den Jahren 2001/2002 gestartet. Sie wurde aber nicht weitergeführt, wie eine Kleine Anfrage von Anne Meyer, stv. Vorsitzende der Jusos Lichtenberg und Bezirksverordnete der SPD-Fraktion Lichtenberg, ergab.

Die Aktion Noteingang bietet Betroffenen von rechtsextremen oder rassistischen Übergriffen Schutzräume und einen sicheren Ort, der durch die Aufkleber der Aktion Noteingang als solcher gekennzeichnet ist. Solche Orte können zum Beispiel Geschäfte, Kneipen, Tankstellen, Cafés und Clubs, aber auch Familien-, Jugendeinrichtungen oder Kirchen sein, die sich zur Teilnahme bereiterklärt haben.

Anne Meyer, stellvertretende Vorsitzende der Jusos Lichtenberg, erklärt: “Es ist wichtig, dass solche Schutzräume erhalten und gepflegt werden, damit Betroffene wissen, wo und wie sie vor Übergriffen flüchten können. Außerdem bieten solche Schutzräume auch die Möglichkeit sich zu informieren und wenn nötig auch gemeinsame Netzwerke zu bilden.“

Tamara Lüdke, Vorsitzende der Jusos Lichtenberg, ergänzt dazu: „In Lichtenberg findet aktuell laut Lichtenberger Register durchschnittlich in jedem Monat ein Angriff und eine Bedrohung durch rechte Gewalt statt. Der Bezirk braucht deshalb mehr nachhaltige Instrumente zum Schutz von Betroffenen. Die Aktion Noteingang bietet zivilgesellschaftlich Engagierten die Möglichkeit, sich gegen Diskriminierung und Rassismus einzubringen und zu vernetzen.“

Geschichtenwettbewerb zum 100. Jubiläum der AWO

AWO-Geschichten-Wettbewerb

Geschichten zur „Guten Nacht“ haben eine lange Tradition. Sie werden vor dem Schlafengehen vorgelesen, am Kaminfeuer erzählt oder heimlich mit der Taschenlampe unter der Bettdecke geschmökert. Oft sind es Geschichten über die Liebe zu Mensch und Tier, über Mut und Tapferkeit, Freundschaft und gute Nachbarschaft.

Anlässlich des 100-jährigen Geburtstages der Arbeiterwohlfahrt 2019 beteiligt sich die AWO Berlin Kreisverband Südost e.V. im Sinne der Verbandsgründerin, Marie Juchacz, mit einem Geschichten-Wettbewerb über die NÄCHSTENLIEBE.
Unter dem Titel: „Gute Nacht, Marie!“, sammeln und veröffentlichen wir selbst verfasste Gute-Nacht-Geschichten, deren Protagonistin vorzugsweise eine Marie zwischen ca. 6 und 10 Jahren ist.
Die Texte sollten für Leseanfänger*innen geeignet sein und drei  Buch-Seiten nicht überschreiten.

Ausschreibungsbedingungen:
Einsendeschluss: 28.02.2019
Zielgruppe:
junge Leser*innen ab ca. 6 Jahren
Genre:
kurze Geschichten
Text:
möglichst unveröffentlicht, die Rechte müssen bei dem/der Verfasser*in liegen und dürfen Persönlichkeitsrechte Dritter nicht verletzen
Form:
max. Zeichenzahl von 5.400 Zeichen (inkl. Leerzeichen), einzusenden als Normseite
(Textdokument als docx, .doc) an:
redaktion@awo-suedost.de
sowie ein kurzes Anschreiben mit Ihren Kontaktdaten.
Eine Jury wählt die schönsten Geschichten zur Veröffentlichung aus.
Preise:
Neben der Veröffentlichung im Buch und
einem Autorenexemplar, erwarten Sie eine
Reihe von Überraschungspreisen.

SPD Lichtenberg fordert Übertragung von zum Verkauf stehenden Bahnliegenschaften an das Land Berlin

Die Deutsche Bahn AG verkauft einen Teil ihrer Berliner Liegenschaften. Die SPD Lichtenberg setzt sich dafür ein, dass diese Liegenschaften im Eigentum der öffentlichen Hand verbleiben. Sie sollen nicht nach dem Prinzip des Höchstgebotes veräußert werden.

Mit dieser Forderung hat sich die SPD Lichtenberg an den Regierenden Bürgermeister und den Senator für Finanzen von Berlin gewandt. Diese sollen sich gemeinsam mit dem Bundesfinanzminister dafür einsetzen, dass zum Verkauf stehende Berliner Liegenschaften der Deutschen Bahn AG zum Verkehrswert an das Land Berlin übertragen werden und auf diese Weise dem Gemeinwesen zugutekommen.

Dazu die Vorsitzende der SPD Lichtenberg, Birgit Monteiro: „Zurzeit werden Kleingartenanlagen und andere Grundstücke der Bahn durch den Verkauf zum Höchstpreis einer öffentlichen Nachnutzung entzogen, obwohl wir diese Flächen händeringend suchen und dringend für die Errichtung der sozialen Folgeinfrastruktur, wie Schulen, Kitas, Sport- und Kultureinrichtungen benötigen. Das muss sich ändern. Es muss deshalb ein verbindliches Verfahren gefunden werden, wie Liegenschaften der Bahn, die zum Verkauf stehen, zum Verkehrswert ins Eigentum des Landes Berlin überführt werden.“